• 03.03.2015, 13:02:10
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Neubauprojekt der Messe Dornbirn startet im September 2015

Millionen-Investition für ein modernes und innovatives Messe- und Veranstaltungszentrum

Utl.: Millionen-Investition für ein modernes und innovatives Messe-
und Veranstaltungszentrum =

Bregenz/Dornbirn (OTS) - (VLK) - Die Weichen für die Erneuerung der
Westachse der Messe Dornbirn sind gestellt. Das Land Vorarlberg und
die Stadt Dornbirn investieren 28 Millionen Euro
(Verteilungsschlüssel 60:40) in den Neubau zwischen den Hallen 8 und
13. Der Entwurf des Büros Marte.Marte sieht ein schlichtes, aber
architektonisch ansprechendes und hochfunktionales Bauwerk vor, das
für Markt- als auch Kommunikationsveranstaltungen bestens geeignet
ist.

Gemeinsam mit Dornbirns Bürgermeisterin Andrea Kaufmann,
Messe-Geschäftsführer Daniel Mutschlechner und Architekt Stefan Marte
informierte Landeshauptmann Markus Wallner im heutigen (Dienstag, 3.
März) Pressefoyer über diese Großinvestition. "Die Messe Dornbirn ist
ein wichtiges Schaufenster der Wirtschaft in Vorarlberg und im
Bodenseeraum", betonte der Landeshauptmann. Der Neubau eines Teils
des Geländes sei ein "weiterer wichtiger Schritt in der
Weiterentwicklung des Vorarlberger Messestandorts". Nachdem das
Ausstellungskonzept überarbeitet wurde, erhalte nun das Gelände
sozusagen "neue Kleider" und die eingeläutete Modernisierung gehe
damit weiter, führte Wallner an.

Zudem erfüllt das Gelände durch die ganzjährige Mehrfachnutzung
mit Messen, Veranstaltungen aber auch Sport einen hohen
gesellschaftlichen Nutzen, der über das betriebswirtschaftliche
Interesse der Messe Dornbirn GmbH hinausgeht, ergänzte
Bürgermeisterin Kaufmann. Das Messegelände gilt abseits der Messen
und Veranstaltungen auch als überregionales Sportzentrum, das
ganzjährig genutzt wird - von Eishockey und Handball bis Tennis und
Fechten.

Bereits im vergangenen Jahr wurden über 150 Fremdveranstaltungen
am Messegelände gezählt. Das jährliche Spektrum reicht dabei von
Konzerten, Firmenfeiern und Bällen bis hin zu Sportevents und
Ausstellungen. Die erneuerte und flexible Infrastruktur wird auch
neue Möglichkeiten im Veranstaltungsgeschäft bieten. Eine neu
aufgestellte Messe Dornbirn verspreche einen hohen regionalen
Kaufkraftzufluss bei gleichzeitig operativ kostendeckendem, ja sogar
Überschüsse erwirtschaftendem Betrieb, erläuterte
Messe-Geschäftsführer Mutschlechner. Somit sei klargestellt, dass
Stadt und Land zwar für die kommende Erneuerung der Infrastruktur
aufkommen, aber nicht für den laufenden Betrieb der Messe Dornbirn
GmbH.

Hochwertige Architektur, aber kein Prunkbau

Am Tag nach der Herbstmesse 2015 wird mit dem Abriss der
bestehenden alten Hallen begonnen, schon die Herbstmesse 2016 soll im
Neubau stattfinden. Dieser Neubau der Westachse soll schlicht und
funktional werden, aber dennoch eine herausragende architektonische
Handschrift tragen, die zum Land passt. Das Büro Marte.Marte hat den
Architekturwettbewerb im Vorjahr gewonnen und zwischenzeitlich im
Planungsprozess einen herausragenden Entwurf erarbeitet. "Durch den
Neubau entsteht nicht mehr Fläche, das Messegelände wird nicht
vergrößert", betonte Architekt Stefan Marte. Die neue Halle 11 wird
mit einer Fläche von 4.800 m2 und einer Raumhöhe von 11 m die größte
Veranstaltungshalle Vorarlbergs. Der anschließende Ladehof hat eine
Fläche von 1.000 m2 und ermöglicht eine optimale Hallen-Beschickung.
Die Halle 9 weist eine Fläche von 3.000 m2 auf. Zwischen der
bestehenden Halle 13 und der neuen Halle 11 entsteht ein zusätzlicher
Ausstellungsbereich mit insgesamt 1.200 m2. Daneben bietet ein Foyer
zwischen den Hallen 9 und 11 eine zusätzliche Nutzfläche von 450 m2.
Nach der Fertigstellung kann die Messe Dornbirn auf eine
Ausstellungs- und Veranstaltungsfläche von 34.000 m2 in 15 Hallen
zurückgreifen. Das Freigelände umfasst eine Fläche von 18.000 m2.

Dem Holzbau kommt eine hohe Bedeutung zu. So wird einerseits das
statisch anspruchsvolle Tragwerk aus Holz sein - insgesamt wird es im
Abstand von 1,5 Metern auf beiden Seiten über 60 jeweils 25cm starke
Holzstützen geben, die 11 Meter hoch sind. Die darauf gelegten
Leimholz-Fachwerkträger sind dann 4,5 Meter hoch und überspannen die
Hallen ohne Stützen. Auch die Innenverkleidung der Hallen wird
vorwiegend in Holz gefertigt - der Werkstoff Holz wird damit auf
innovative Weise mehrfach eingesetzt.

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