- 03.03.2015, 11:44:57
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GÖD-Unterrichtsverwaltung: Verländerung des Schulwesens – ein gänzlich falscher Ansatz
Sinnvoller wäre eine Konzentration beim Bund.
Utl.: Sinnvoller wäre eine Konzentration beim Bund. =
Wien (OTS) - Als "gänzlich falschen Ansatz" bezeichnet der
Vorsitzende der Bundesvertretung 3 - Unterrichtsverwaltung in der
GÖD, Johann Pauxberger, die Idee einer "Verländerung" der
Schulverwaltung. Sinnvoll wäre es schon, die Verwaltung aller Lehrer
in eine Hand zu geben, das könne aber nur der Bund sein. "Auch der
Rechnungshof hat zum wiederholten Mal darauf hingewiesen, dass das
sinnhaft und zweckmäßig ist und die kostengünstigste Variante
darstellt. Bereits vor einigen Jahren wurden aus gutem Grund die
Landesgendarmeriekommanden aufgelöst und in die Polizei
eingegliedert. Schon jetzt werden in fünf Bundesländern (Wien
Niederösterreich, Burgenland, Oberösterreich und Steiermark) die
Landeslehrer von den Landesschulräten (Bundesbehörden!) "verwaltet".
Es denkt auch niemand daran die Finanzämter oder das
Arbeitsmarktservice in die Länder einzugliedern", so der
Gewerkschafter und höchste Personalvertreter in der
Unterrichtsverwaltung.
Dem Vorschlag, dass der Bund die Spielregeln vorgibt, diese genau
überwacht und den Ländern anhand von Benchmarks finanzielle Mittel
zur Verfügung stellt, kann Pauxberger nichts abgewinnen. "Bei jeder
noch so kleinen gesetzlichen Änderung sind Streitereien mit den
Ländern um zusätzliches Geld vorprogrammiert", so Pauxberger weiter.
Diesen Streit müsse dann der Finanzminister bei den Verhandlungen zum
Finanzausgleich austragen.
Es ist auch völlig unklar, was mit den Bundesbediensteten, die mit
viel Erfahrung und Fachwissen im Bereich der Schulverwaltung
arbeiten, und mit den Bundesschulen geschehen soll.
Pauxberger hofft auf eine vernünftige, sachliche Entscheidungsfindung
und bezweifelt, dass die für diese Idee erforderliche
Zweidrittelmehrheit im Parlament gefunden werden wird.
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