• 03.03.2015, 10:42:48
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BSA: LehrerInnen in Bundeshand!

Scharfe Kritik an den Verländerungsplänen der ÖVP

Utl.: Scharfe Kritik an den Verländerungsplänen der ÖVP =

Wien (OTS) - Die Behauptung Erwin Prölls in der Pressestunde vom 1.
März 2015 zur angeblich kurz bevorstehenden "Verländerung der
Schulen" zeigt einmal mehr das wahre Gesicht der rückständigen
Bildungspolitik der ÖVP. Statt sich mit inhaltlichen
Herausforderungen und Innovationen zu beschäftigen, versucht die ÖVP
lieber über die Frage des Anstellungsverhältnisses von Lehrerinnen
und Lehrern politisches Kapital zu schlagen - eindeutig der falsche
Weg. Der BSA spricht sich konsequent für eine einheitliche,
bundesweite Regelung für alle LehrerInnen aus.

"Bereits 2011 hat sich der BSA mit der Frage, wie ein
chancengerechtes Bildungssystem für alle aussehen sollte,
beschäftigt. In unserem Bildungsprogramm sprechen wir uns dezidiert
für eine einheitliche Zuständigkeit des Bundes für alle LehrerInnen
aus und bleiben natürlich auch dabei", so Mag.a Barbara Huemer,
Vorsitzende der AHS-LehrerInnen im BSA.

Bildung muss endlich den zentralen Stellenwert bekommen, den sie
verdient. Momentan ist ein sozialer Aufstieg durch Bildung meist noch
immer nur die Wunschvorstellung. Der BSA ist jedoch der Meinung, dass
Leistung, nicht Herkunft zählen muss. Bildung darf nicht länger
vererbbar sein, sondern steht allen zu. Dabei muss Bildung
insbesondere als staatlicher Auftrag wahrgenommen werden.

"Eine Verländerung unserer Schulen wird den Kindern in den
Klassenzimmern sicher keine Verbesserungen bringen. Einmal mehr geht
es der ÖVP nur um politische Zuständigkeiten und Ämter, statt um eine
echte Verbesserung des Schulsystems", so Dir. Mag. Stefan Wenka,
Vorsitzende der BMHS-LehrerInnen im BSA.

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | SDA

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