- 02.03.2015, 15:19:47
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Die SPÖ ist die führende Kraft in Kärnten
Kaiser, Fellner, Köchl: Ergebnis der Gemeinderatswahl bestätigt gute Arbeit der Zukunftskoalition unter Führung der SPÖ. Zuversicht für Bürgermeister-Stichwahl in Klagenfurt
Utl.: Kaiser, Fellner, Köchl: Ergebnis der Gemeinderatswahl
bestätigt gute Arbeit der Zukunftskoalition unter Führung der
SPÖ. Zuversicht für Bürgermeister-Stichwahl in Klagenfurt =
Klagenfurt (OTS) - Die aus Sicht der SPÖ Kärnten erfolgreiche
Bürgermeister- und Gemeinderatswahl war das dominierende Thema der
heutigen Sitzung des SPÖ-Landesparteivorstandes, informierten
SPÖ-Vorsitzender Landeshauptmann Peter Kaiser,
SPÖ-Landesgeschäftsführer Daniel Fellner und LAbg. Bgm. Klaus Köchl,
Vorsitzender des Verbandes der Sozialdemokratischen
GemeindevertreterInnen (GVV) Kärnten.
Nach einer Gedenkminute für den verstorbenen Gebhard Arbeiter, der
die Kärntner Sozialdemokratie maßgeblich mitgeprägt habe, sei
natürlich das erfreuliche Ergebnis der Gemeinderatswahl Thema im
heutigen Landesparteivorstand gewesen, berichtete SPÖ-Vorsitzender
Kaiser.
Diese Wahl habe bestätigt, dass "die SPÖ die führende Kraft in
Kärnten ist". Das landesweite Ergebnis von 40,23% für die SPÖ sei
auch angesichts der zahlreichen neuen Namenslisten und neuen Parteien
ein ausgezeichnetes Zeugnis für die sozialdemokratischen
BürgermeisterInnen und Gemeindeorganisationen, so Kaiser.
Alle die diese Wahl zu einer "Denkzettelwahl" für die SPÖ und die von
ihr geführte Zukunftskoalition umdeuten wollten, wurden durch die
guten Wahlergebnisse aller drei Parteien der Koalition eindrucksvoll
widerlegt.
Der neue Stil und die neue und konstruktive Zusammenarbeit in Kärnten
sei von den Wählerinnen anerkannt worden. Aus Sicht der SPÖ habe sich
gezeigt, dass es richtig war, den Wahlkampf sehr geschlossen,
aufeinander abgestimmt und lange vorbereitet zu führen, nun könne man
mit Berechtigung sagen "Starkes Land, starke Bürgermeister, starke
Gemeinden, starke Menschen", so Landeshauptmann Kaiser.
Die Stichwahl in Klagenfurt sei eine Herausforderung, die Frage
"Scheider oder Mathiaschitz" lasse sich verkürzt auf die Frage
"Stillstand oder Fortschritt" reduzieren. Bürgermeisterkandidatin
Maria-Luise Mathiaschitz stehe für diesen notwendigen Fortschritt und
habe eine gute Ausgangsposition, deshalb gehe man hoffnungsvoll und
zuversichtlich in den zweiten Wahlgang, so Kaiser. Man werde in
Klagenfurt wie auch in allen anderen Gemeinden, wo Stichwahlen
stattfinden, um jede Stimme kämpfen.
Das Ergebnis in Villach habe gezeigt, es gehe um Kontinuität und
Stabilität, so der neu gewählte Villacher Bürgermeister Günther
Albel. Es brauche keinen Denkzettel sondern einen Merkzettel: Statt
kleinlichem Parteien-Hick-Hack sei das Miteinander viel
entscheidender. Albel wünschte Maria-Luise Mathiaschitz eine
erfolgreiche Stichwahl, denn "Klagenfurt braucht Stabilität, die vor
allem eines ist, nämlich rot", so Albel.
In vielen Gesprächen mit den Menschen in Klagenfurt habe sie immer
wieder gehört, so wie es jetzt sei, könne es nicht bleiben. "Alle
Parteien außer der FPÖ haben den Wunsch nach Veränderung geäußert.
Ich steh für diese Veränderung", machte Die Klagenfurter
Bürgermeisterkandidatin klar.
In der Vorbereitung, der Ausarbeitung des gemeinsamen medialen
Auftrittes und in der Organisation habe man Geschlossenheit gezeigt.
Die Landesorganisation habe beeindruckende Arbeit geleistet und z.B.
weit über 100 Gemeindezeitungen hergestellt sowie in über 50
Gemeinden strategische Beratung angeboten. Es habe sich gezeigt, dass
in diesen Gemeinden mehr dazugewonnen wurde als in den anderen. "Die
Landesorganisation hat damit auch ein bisschen die Zutaten für das
Erfolgsrezept dieser Wahl geliefert", so Fellner, der sich bei allen
Wählerinnen und ganz besonders bei den zahlreichen HelferInnen und
FunktionärInnen bedankte.
Klagenfurt müsse nicht mehr Villach werden, diese Gefahr sei Dank
Maria-Luise Mathiaschitz gebannt; "Klagenfurt muss wieder
Landeshauptstadt werden", zeigte sich Fellner davon überzeugt, dass
auch in der Landeshauptstadt die Stichwahl von Erfolg gekrönt sein
wird.
Es sei dem GVV (Verband der Sozialdemokratischen
GemeindevertreterInnen) gemeinsam mit der SPÖ-Landesorganisation, den
BürgermeisterInnen und den Ortsorganisationen mehr als gelungen, das
vorgegebene Ziel von 40% zu erreichen, sagte Klaus Köchl, selbst
erfolgreich wiedergewählter Bürgermeister und GVV-Vorsitzender.
Das Wahlergebnis sei ein Zeichen dafür, dass in Kärnten die richtigen
Schritte gesetzt wurden, stellte Köchl fest.
(Schluss)
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