- 02.03.2015, 12:15:44
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LR Benger: Zweite Kraft im Land ist bürgerlich
GR-Wahl: Volkspartei beweist Stärke. Zugewinne an Prozent, Mandaten, Stadträten und neuen Bgm.-Gemeinden. Volkspartei in 22 Stichwahlen.
Utl.: GR-Wahl: Volkspartei beweist Stärke. Zugewinne an Prozent,
Mandaten, Stadträten und neuen Bgm.-Gemeinden. Volkspartei in
22 Stichwahlen. =
Klagenfurt (OTS) - "Mit dem Ergebnis der Gemeinderatswahl ist die
Volkspartei wieder zweite Kraft im Land. Bürgerliche Werte wie
Leistungsbereitschaft und Eigenverantwortung zählen", erklärt der
Parteiobmann der Kärntner Volkspartei, Christian Benger, heute. Die
genaue Wahlanalyse belege Zugewinne in Prozent, Mandaten, Stadträten
und Bürgermeistersessel. Zudem stehe die Volkspartei mit ihren
Bürgermeister-Kandidaten in 22 Gemeinden in der Stichwahl.
"Die Volkspartei ist wieder zweite Kraft im Land, weil wir uns
geöffnet haben und weil wir mit neuen Kandidaten, jungen Teams und
Quereinsteigern in diese Wahl gegangen sind", so Benger. An erster
Stelle gebühre daher der Dank allen Wahlhelfern, Beisitzern,
Funktionären und Mitarbeitern, die für dieses Wahlergebnis gekämpft
haben. "An diesem Sonntag hat die Kärntner Volkspartei ein kräftiges
Zeichen gegeben", weist Benger hin.
Die Volkspartei hat an Prozenten zugelegt und 64 Mandate gewonnen
(2009: 668, 2015: 732 das ist ein Plus von 10 %). Von den 129
Gemeinden, in denen die Volkspartei mit Kandidaten angetreten ist,
konnten in 101 Gemeinden VP-Zugewinne erzielt werden. In 28 Gemeinden
hat die Volkspartei ein Minus verzeichnet.
Von den bisher bestehenden 33 Bürgermeistern wurden 24
VP-Bürgermeister im ersten Wahlgang eindrucksvoll bestätigt. In 5
Gemeinden konnte die VP wieder Bürgermeistersessel erobern, bzw. in
Albeck mit Annegret Zarre auch eine neue VP-Bürgermeisterin gewinnen.
Von den bestehenden 33 Bürgermeistern gehen 9 in die Stichwahl.
Insgesamt gehen die VP-Kandidaten in 22 Gemeinden in die Stichwahl,
in 10 Gemeinden als Nummer 1 und in 12 Gemeinden von der zweiten
Position aus.
Vor allem in den Bezirksstädten ist ein klarer Aufwärtstrend zu
sehen. "Ich habe ein Programm für die Städte angekündigt und es auch
umgesetzt. Überall standen neue Kandidaten, junge Teams oder
Quereinsteiger auf den Listen", betont Benger.
In Hermagor, Villach, Spittal, Feldkirchen, St. Veit und sogar
Klagenfurt konnte überall ein Plus verzeichnet werden. In Hermagor
und Feldkirchen treten die Kandidaten der Volkspartei in 14 Tagen zur
Stichwahl an! Stadträte wurden in Villach, St. Veit, Feldkirchen und
Hermagor dazugewonnen. In Völkermarkt und Wolfsberg ist die Zahl der
Stadträte gleich geblieben, in Klagenfurt wurde ein Stadtrat um 300
Stimmen verloren.
Auch in Althofen konnte ein neuer Kandidat auf Anhieb den
Bürgermeistersessel erringen und die Absolute erreichen. In Bleiburg
ist die VP in der Stichwahl. Auch in Radenthein wurde die VP
stimmenstärkste Partei und geht der Kandidat als Nummer 1 in die
Stichwahl.
In 15 Gemeinden hat die Volkspartei mehr als 10 % dazugewonnen. Die
höchsten VP-Gewinne wurden in Dellach/Drau (+23 %), Kappel am
Krappfeld (+21 %), in Eberstein (+18%), Maria Wörth (+15 %),
Greifenburg (+14 %) und Stockenboi (+13 %) verzeichnet.
Zu den absoluten Bürgermeister-Gewinnern gehören Josef Mex Müller mit
91 % (Griffen), Andreas Grabuschnig mit 89 % (Eberstein), Valentin
Happe mit 81 % (Schiefling), Johannes Pirker (Dellach/Drau) mit 89 %
und Dieter Mörtl mit 87 % (Feistritz/Drau). "Auf meine Heimatgemeinde
Griffen bin ich natürlich besonders stolz. Mex Müller ist DER
Gewinner dieser Gemeinderatswahl", sagt Benger.
Jüngster Bürgermeister ist in Bad Bleiberg nun Christian Hecher
(1983). Hecher trat das erste Mal an, erreichte 60,1 % und die
absolute Mehrheit mit 52,5 %.
"Klagenfurt ist und bleibt ein Wermutstropfen. Otto Umlauft mit
seinem Team konnte mit 0,24 % Zugewinn das Ergebnis von 18 % sowie 9
Mandate halten, ein Stadtrat jedoch ging auf Grund der Verkleinerung
des Stadtsenates verloren. Bessere Wahlergebnisse in Klagenfurt
brauchen einen langfristigeren Prozess, das ist uns bewusst, daran
werden die Klagenfurter arbeiten", erklärt Benger.
(Schluss)
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