Islamische Alevitische Glaubensgemeinschaft in Österreich (ALEVI) verteidigt das Islamgesetz

Erdogan's Kritik am Islamgesetz ist unberechtigt

Wien (OTS) - Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan hat Medienberichten zu Folge das neue Islamgesetz in Österreich heftigst kritisiert. Er sieht im Islamgesetz eine Maßnahme zur Unterdrückung von Muslimen und Entrechtung gläubiger Muslime. Aber nicht nur der türkische Präsident kritisiert das Islamgesetz sondern auch die türkische Diyanet und der türkische EU-Minister Volkan Bozkir.

Aus Sicht der ALEVI sind diese Kritiken unberechtigt: zum einen räumt das Islamgesetz den in Österreich lebenden Musliminnen und Muslimen mehr Rechte ein, zum anderen fördert es auch ihre Integration in die österreichische Gesellschaft. Das neue Islamgesetz hat in den letzten Tagen weltweit viel Lob und Anerkennung erhalten und es wurde auch immer wieder betont, dass das neue Islamgesetz eine Vorbildfunktion für andere Länder einnehmen könnte. Die ALEVI teilt diese positive Beurteilung und ist dies auch der Grund, warum wir diesem Gesetz zugestimmt haben.

Die Türkei sollte diesem Beispiel folgen und den 25 Millionen in der Türkei lebenden Alevitinnen und Aleviten ebenfalls ihre Rechte einräumen. Damit würde sie einen Schritt Richtung Demokratie machen und könnte sich auf die Lage in der Türkei konzentrieren. Vielleicht wird es den türkischen Bürgerinnen und Bürgern dann auch endlich einmal ermöglicht, ihre Religion ohne Bevormundung zu leben und auszuüben. Und ein gläubiger Muslim trägt seinen Glauben im Herzen und definiert seinen Glauben nicht durch Gesetze und politische Einflussnahme.

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