- 27.02.2015, 11:58:11
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SP-Klubtagung in Rust: SP-StadträtInnen präsentieren Leitideen und Projekte für Wiens Zukunft
Rust (OTS/SPW-K) - Bei der Klubtagung der Wiener SPÖ in Rust
präsentierten am Freitagvormittag die sieben SPÖ-StadträtInnen
gemeinsam ihre Ideen und Projekte für die Zukunft Wiens. Es wurden
unter anderem die Bilanz der Umweltmusterstadt Wien, Meilensteine im
Bereich der Gesundheits- und Sozialpolitik sowie zukunftsweisende
Wissenschaftsförderprogramme und Meilensteine im Bereich der
Bildungspolitik präsentiert. Ebenso wurden smarte Wohnbauprojekte,
Wissenschaftsförderprogramme der Stadt Wien und Maßnahmen, die den
Arbeitsmarkt positiv beeinflussen werden, vorgestellt.
"Wenn es eng wird am Arbeitsmarkt, besteht schnell die Gefahr, dass
die Frauen vom Erwerbsmarkt gedrängt werden und zu Hause unbezahlte
Arbeit leisten sollen", warnte Wirtschaftsstadträtin und
Vizebürgermeisterin, Renate Brauner. "Der SPÖ ist es ein zentrales
Anliegen, die Gleichstellung von Frauen und Männern am Arbeitsmarkt
gezielt zu unterstützen und weiter voranzutreiben. Durch gezielte
Maßnahmen gelingt uns das Schritt für Schritt", sagte Brauner mit
Verweis auf das Programm "FRECH - Frauen ergreifen Chancen". Dieses
bietet Beratung und finanzielle Unterstützung beim beruflichen
Umstieg und berufsbezogener Weiterbildung. "Wir weiten das
Erfolgsprojekt FRECH aus und nehmen dafür alleine im Jahr 2015
zusätzlich 5 Millionen Euro in die Hand. Mehr als 1.000 Maturantinnen
und Akademikerinnen, zusätzlich zu allen Frauen mit Lehrabschluss
oder mit Abschluss einer berufsbildenden, mittleren Schule, können
künftig ihre Chance ergreifen und neue berufliche Perspektiven
verwirklichen", unterstrich Brauner.
Vienna-Start-Up-Package für eine moderne Wirtschaftsmetropole=
"Mit dem Vienna Start-Up Package bieten wir jungen kreativen Talenten
die idealen Rahmenbedingungen für wirtschaftlichen Erfolg", sagte
Wirtschaftsstadträtin Brauner. Das Vienna Start-Up-Package beinhaltet
zahlreiche Maßnahmen, die auf vier Säulen beruhen: Coaching -
Vernetzung - Infrastruktur - Internationalisierung. Das Vienna
Start-Up-Package bietet ein umfassendes rechtliches und
betriebswirtschaftliches Beratungsangebot, darüber hinaus
Co-Working-Spaces, Shared Facilities zur gemeinsamen Vernetzung sowie
günstige Büro-Infrastruktur. Außerdem ermöglichen wir Start-Ups den
Kontakt zu internationalen InvestorInnen. "Damit sorgen wir für
nachhaltige Arbeitsplätze, technologischen Fortschritt und
Innovation. Wien ist bereits jetzt weltweit auf Platz 6 aller
Start-Up-Cities - wir wollen bis 2020 aufs Stockerl", sagte Brauner.
Mobilitätskarte kommt=
Bis 2022 wächst Wien um die Gesamtbevölkerung Salzburgs. Die Angebote
der Daseinsvorsorge, zu der der öffentliche Verkehr selbstredend
dazugehört, müssen mit ihr wachsen und sich weiterentwickeln. "Die
wachsende Öffi-Metropole Wien erfordert innovative verkehrspolitische
Zukunftslösungen und ich bin überzeugt, sie mit der Mobilitätskarte
gefunden zu haben", sagte Vizebürgermeisterin und Öffi-Stadträtin
Renate Brauner. "Mit der Mobilitätskarte erfinden wir die Wiener
Mobilität neu und machen unsere Stadt bargeldlos, unbürokratisch und
rund um die Uhr erlebbar", sagte Brauner.
Die Jahreskarte der Wiener Linien bildet das Herzstück und lässt sich
um nur einen Euro pro Monat zur Mobilitätskarte upgraden. Diese ist
ab 1. April erhältlich und kostet 377 Euro pro Jahr. Damit ist das
gesamte Netz der Wiener Öffis, die E-Tankstellen der Wien Energie,
die Garagen der Wipark, die Citybikes, Taxis (31300, 40100) sowie ab
Sommer 2015 Carsharing-Services (DriveNow, Flinkster) bargeldlos
nutzbar und beliebig untereinander kombinierbar. Die Vorbereitungen
für eine App haben schon begonnen. "Unsere Mobilitätsvision der
Zukunft ist eine App, mit der man mithilfe von Smartphones und
Tablets quer durch Österreich reisen kann - mit allen Verkehrsmitteln
und nur einem Klick", so Brauner.
Projekt 'DIE Stadt' um Anliegen der Frauen zu forcieren=
"Wir wollen besser Bildung für benachteilige Kinder. Über eine
soziale Indexierung gilt es, unsere Schulen so auszustatten, dass die
beste Betreuung für alle Kinder garantiert werden kann. Das betrifft
finanzielle Ressourcen und die Ausstattung und Unterstützung des
Lehrpersonals. Wir werden uns dafür einsetzen, dass diese Maßnahme
vom Bund eingeführt wird", betonte Stadträtin Sandra Frauenberger.
"Wien ist DIE Stadt für Frauen. Die Mehrheit der WienerInnen sind
Frauen und sie sind es, die die Angebote der Stadt am meisten nützen.
Daher muss auch die Stadtentwicklung stark auf die Bedürfnisse von
Frauen eingehen. Mit dem Projekt 'DIE Stadt' wollen wir
sicherstellen, dass Stadtteilentwicklung zukünftig verstärkt die
Anliegen von Frauen berücksichtigt. Wien ist auch Frauenstadt, weil
sich dank sozialdemokratischer Frauenpolitik ein dichtes Netzwerk an
Beratungseinrichtungen und Anlaufstellen über die Wiener Landkarte
spannt. Das Frauenservice-Zentrum Wien soll zukünftig die Angebote
der Wiener Verwaltung für Frauen an einem Ort bündeln und Frauen
unterstützen", unterstrich die Stadträtin für Frauenfragen, Sandra
Frauenberger. "Wir werden das Service auch verbessern, indem wir
digitale Demokratie ausbauen. Dazu bauen wir das Breitbandangebot in
ganz Wien aus. In Zukunft sollen außerdem alle WienerInnen einen
Zugang zu ihrem persönlichen wien.at-BürgerInnenportal haben, von dem
aus sie ihre Verwaltungsangelegenheiten erledigen", sagte
Frauenberger.
7.000 Wohneinheiten werden 2015 fertiggestellt - darunter
2.500 günstige SMART-Wohnungen=
"Die Wiener Wohnbaupolitik nimmt die Herausforderungen, die das
starke Wachstum der Stadt an sie stellt, an. Wien sorgt mit noch mehr
gefördertem Wohnbau, auch durch ergänzende Instrumente wie die
Wohnbauinitiative, gezielt für eine gesteigerte Neubauleistung. Das
hält die Mieten im internationalen Vergleich niedrig und ist Basis
für hohe Lebensqualität", betonte Wohnbaustadtrat Michael Ludwig.
"2014 gelang es, mit 7.990 Wohneinheiten einen Rekord bei den
Zusicherungen für Neubauwohnungen zu erzielen. Mit 7.273 fertig
gestellten Wohneinheiten konnte das selbst gesteckte Ziel deutlich
übertroffen werden. Und für 2015 sind wieder 7.000 Fertigstellungen
geplant. Außerdem befinden sich mehr als 2.500 besonders
kostengünstige SMART-Wohnungen in Bau oder Bauvorbereitung", führte
der Wohnbaustadtrat weiter aus. Gerade mit Letzterem beweise die
Stadt, mit welch hoher Flexibilität sie auf gesellschaftliche
Entwicklungen und Erfordernisse - Stichwort Singles, Wohnen für junge
Menschen, etc. - reagiere.
"Für uns Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten von enormer
Bedeutung sind selbstverständlich die Auswirkungen dieser intensiven
Bautätigkeit auf den Arbeitsmarkt und die Wirtschaft. Die Zahlen sind
sehr erfreulich: Die Wiener Wohnbauförderung sichert mit Neubau und
Sanierungen 24.000 Jobs!", informierte Ludwig. "Großen Wert legen wir
auch auf den Ausbau des Service - in Sachen Mieterschutz genauso wie
bei der allgemeinen Beratung. Mit dem neuen Wiener Wohnen
Service-Center verfügen die Gemeindemieterinnen und -mieter nun über
eine hochprofessionelle Anlaufstelle mit wesentlich längeren
Öffnungszeiten. Die kürzlich eröffnete Wiener Wohnberatung wiederum
bietet Informationen für Wohnungssuchende über den geförderten Wiener
Wohnbau", ging Ludwig auf neueste Errungenschaften am Servicesektor
ein.
Wissen schafft Arbeit!=
"Wissen ist der wichtigste Rohstoff der Zukunft, denn Wissen schafft
Arbeit", erklärte Kultur- und Wissenschaftsstadtrat Andreas
Mailath-Pokorny. "Mit 20 Unis und Fachhochschulen, knapp 200.000
Studierenden und über 100 Mio. Euro an Forschungsförderung bringt
unsere Stadt beste Voraussetzungen für die wissensbasierte Zukunft
mit. Maßnahmen wie ein neues Gästehaus für internationale
WissenschafterInnen in der Seestadt Aspern unterstreichen diese
Position. Auch Private sollen künftig ermuntert werden, in Forschung
zu investieren. Dazu lobt die Stadt Wien unter dem Titel 'matching
grants' über den Wiener Wissenschafts- und Technologiefonds (WWTF) 2
Mio. Euro für Forschungsprojekte aus mit dem Ziel, diese Mittel von
privater Seite zu verdoppeln. Mit dem AKH-Komplex und seinen
umliegenden Forschungseinrichtungen verfügt Wien über einen Medical
Hill im Alsergrund: Diese weltweit einzigartige Ballung von
patientenorientierter biomedizinischer Forschungskompetenz und
Know-how im Gesundheitsmanagement soll künftig gebündelt und einem
starken Branding unterzogen werden. Unser Ziel ist es, Wien für seine
Wissenschaft international genauso bekannt zu machen, wie für seine
Kultur", so Mailath.
Innovative Projekte werden künftig durch Förderprogramm SHIFT
unterstützt=
Wien zählt EU-weit zu den am schnellsten wachsenden Städten. Hier
muss das Kulturangebot Schritt halten - in jedem
Stadterweiterungsgebiet braucht es eine niederschwellige
Kultureinrichtung. Gleichzeitig sollen vermehrt
Projektpartnerschaften zwischen Kulturinstitutionen der inneren
Bezirke und Institutionen in den Außenbezirken initiiert werden. Mit
dem neuen Förderprogramm SHIFT in der Höhe von jährlich 1,5 Mio. Euro
werden neue, innovative Projekte unterstützt, die sich vom
Regelkulturbetrieb abheben. "Wien verfügt über einen unglaublichen
kulturellen Reichtum, von dem alle Menschen profitieren sollen",
betonte der Kulturstadtrat. Ein zentrales Projekt der nächsten
Legislaturperiode ist das "Wien Museum Neu". "Am Karlsplatz, wo in
den kommenden Jahren der erste Kulturbau des 21. Jahrhunderts
realisiert wird, geht es um 'Urban Renewal'. Die Herausforderung für
die Erweiterung des Wiener Museums lautet, architektonische Lösungen
aus der Spannung zwischen Alt und Neu zu entwickeln", so Mailath.
"Mini-Campus" in Erdgeschoßzonen von Wohnbauten=
Wien ist eine wachsende Stadt und braucht laufend neuen Schulraum:
Bis zum Jahre 2025 wird der Bevölkerungsstand der Donaumetropole
voraussichtlich um rund 170.000 BewohnerInnen steigen. Wien wird
dabei älter und jünger zugleich. Allein zwischen 2015 und 2025 kann
mit rund 20.000 zusätzlichen 0 bis 10-jährigen Kindern bzw.
zusätzlichen 15.000 Jugendlichen im Alter von 10 bis 14 Jahren
gerechnet werden. "Die Stadt braucht deshalb jedes Jahr rund 50
zusätzliche Volksschulklassen, 50 zusätzliche Hauptschulklassen und
zwischen 50 und 70 zusätzliche Kindergartengruppen", so
Bildungsstadtrat Christian Oxonitsch. Wien setzt deshalb auf die
Sanierung und die Erweiterung von Schulen, aber auch auf den Neubau,
der in erster Linie in Form von Campus-Projekten realisiert wird. Das
Ziel sind Bildungseinrichtungen, deren architektonische und räumliche
Gestaltung auch neuen pädagogischen Anforderungen gerecht werden. Vor
drei Jahren wurde bei der SPÖ-Klubtagung in Rust das weitere große
Campus-Neubauprogramm beschlossen: Das Programm ist bereits voll im
Laufen: Der Campus Sonnwendviertel ist fertig gestellt, jener in der
Seestadt Aspern kurz vor Fertigstellung und jener in der Attemsgasse
in der Ausschreibungsphase.
Über die großen Campus-Standorte hinaus, soll es künftig aber auch
eigenständige "Mini-Campus"-Angebote geben, die in Erdgeschoßzonen
von Wohnhäusern untergebracht werden. Dabei werden zwei
Bildungsbereiche - also neun Schulklassen und fünf
Kindergartengruppen - als eigener "Mini-Campus"-Standort geführt.
"Der Vorteil dabei ist, dass wir damit frei stehende Flächen in der
ganzen Stadt besser nutzen und den lokalen Bedarf noch genauer
abdecken können", betonte Christian Oxonitsch. "Vor allem bei
kleineren Wohnbauprojekten mit 400 bis 500 Wohnungen kann dadurch
wichtige Bildungsinfrastruktur geschaffen werden, darüber hinaus ist
auch eine gemeinsame Nutzung von Freiräumen möglich", sagte
Oxonitsch. Erste "Mini-Campus"-Standorte sind unter anderem in
Floridsdorf in Planung und könnten 2018 in Betrieb gehen.
Sprachförderung verdoppelt=
Inhaltlich wird Wien neben der Förderung 2.0 auch weiterhin auf
Sprachförderung setzen: "Erfreulicherweise konnte vor zwei Tagen
endlich eine grundsätzliche Vereinbarung betreffend einer
Weiterführung der 15a-Vereinbarung zur frühen Sprachförderung
getroffen werden. Wir in Wien setzen jedenfalls weiter auf den Ausbau
dieser wichtigen Maßnahme. Ich habe in den letzten Monaten immer sehr
darauf gedrängt, dass es endlich zu einer Verlängerung der
Vereinbarung kommt", betonte Oxonitsch. Das habe absolute Priorität
und sei wichtiger als die Frage eines zweiten verpflichtenden
Kindergartenjahres. "Je besser wir in der Lage sind, Kinder in diesem
Bereich durch den verstärkten Einsatz von SprachförderassistentInnen
zu unterstützen, umso besser", sagte Bildungsstadtrat Oxonitsch. Auf
Basis der positiven Erfahrungen der letzten Jahre wird Wien die
SprachförderassistenInnen in den Kindergärten von 120 auf 240
verdoppeln. "Wir werden dafür in der nächsten Zeit rund 3,6 Millionen
Euro investieren", so Oxonitsch. "Schon 2012 haben wir als Land Wien
ein Jahr lang SprachförderassistenInnen finanziert, weil mit dem Bund
keine Vereinbarung möglich war. Denn wir waren und sind davon
überzeugt, dass die Sprachförderung hervorragend funktioniert und
auch wirkt", schloss Oxonitsch.
Wien ist Umweltmusterstadt=
Als Umweltmusterstadt kann Wien auf erfolgreiche fünf Jahre
zurückblicken - an die 60 neue Parks wurden errichtet, 20 Hektar
neuer Wald gepflanzt - die "Wohnzimmer im Freien" werden ständig
erweitert. Darüber hinaus wurden neue Sauberkeitsrekorde aufgestellt
und das Miteinander von Mensch und Tier enorm gesteigert. Mit dem
verpflichtenden Hundeführschein wurden die Bisse durch Listenhunde um
63 Prozent reduziert. Mit dem neuen "TierQuarTier" in der Donaustadt
wurde die Tierversorgung der Millionenstadt auf völlig neue Beine
gestellt.
"Doch wir ruhen uns keinesfalls auf den bisherigen Erfolgen und der
auch international immer wieder gepriesenen hohen Lebensqualität aus,
ganz im Gegenteil", so Umweltstadträtin Ulli Sima. So werden für das
wachsende Wien viele neue, großzügige Erholungsräume geschaffen:
Große, moderne Parks werden noch dieses Jahr in der Seestadt Aspern
und am Hauptbahnhof eröffnet. Ein optisches Highlight der nächsten
Jahre werden die von Sima präsentierten "schwimmenden Gärten" am
Donaukanal. Auf der Copa Cagrana werden noch heuer zwei Pilotprojekte
realisiert. In einem ersten Schritt werden zwei Lokale von der Stadt
neu errichtet, an einem Gesamtkonzept für das top-Freitzeit-Areal
wird gearbeitet und damit ebenfalls "Wohnzimmer im Freien" für die
Wienerinnen und Wiener geschaffen.
In Kürze startet auch das Infrastruktur-Großprojekt "EOS" der Wiener
Hauptkläranlage. Die Kläranlage verbraucht rund einen Prozent des
Wiener Strombedarfs, den sie durch "EOS" künftig aus dem erneuerbaren
Energieträger Klärschlamm gewinnt. "Das ist ein umweltpolitischer
Meilenstein für Wien, das größte Infrastrukturprojekt der nächsten
Jahre, das auch entscheidend zum Klimaschutz in der Umweltmusterstadt
beiträgt", erklärte Sima.
Wien investiert in die Gesundheit: 920 Mio. Euro seit 2010
Auch in der Gesundheits- und Sozialpolitik wurden viele Meilensteine
gesetzt. Das Wiener Spitalskonzept 2030 sichert die Zukunft der
Gemeindespitäler. "Ob Krankenhaus Nord, Rudolfstiftung oder
Kaiser-Franz-Josef-Spital - seit 2010 wurden rund 920 Millionen Euro
in Modernisierung oder Neubau der Spitäler investiert", erläuterte
Gesundheits- und Sozialstadträtin Sonja Wehsely. Auch das
Geriatriekonzept setzt neue Standards. "So wie 2007 von der Stadt
versprochen, gibt es ab 2015 keine alten, großen Pflegeheime mehr in
Wien", führte Wehsely aus. Bis zu 18.000 WienerInnen finden bei
bester Pflege und Betreuung in 90 Einrichtungen ein Zuhause. Wien
zeigt generell soziale Verantwortung. "Wir bieten Flüchtlingen
Sicherheit und Schutz. Der Fonds Soziales Wien betreut über 7.600
Flüchtlinge. Seit 2010 hat Wien rund 40.000 Menschen unterstützt",
ergänzte die Stadträtin.
"Auch für die Zukunft haben wir viel vor. Medizinische
Schwerpunktsetzungen und die neuen Erstversorgungen werden die
Qualität in Wiens Spitälern weiter erhöhen. Den MitarbeiterInnen
bieten wir bestmögliche Ausbildung, zeitgemäße Aufgabenverteilung und
moderne Arbeitszeitmodelle", führte Wehsely aus. Bestmögliche
Lebensqualität für ältere oder pflegebedürftige Menschen bringt das
neue Konzept "Pflege und Betreuung 2030". "Wir werden die Betreuung
zuhause verbessern und mehr Flexibilität bieten. Damit entlasten wir
zehntausende Angehörige", kündigte die Stadträtin an. In der
Gesundheitsvorsorge für die Kleinen besteht ein weiterer Schwerpunkt.
"83.000 Schulkinder erhalten wöchentlich saisonales Bio Obst, 100.000
Kinder lernen jedes Jahr richtiges Zähneputzen und legen so den
Grundstein für eine gesunde Zukunft", so Wehsely abschließend.
Alles Infos zur SPÖ-Klubtagung unter: rathausklub.spoe.at/rust15
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