• 27.02.2015, 10:02:49
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FÜR IMMER BETON: Marktentwicklung. Forschung. Nachhaltigkeit.

http://www.apa-fotoservice.at/galerie/6430 Im Bild
vlnr: Sigried Spörk, Moderatorin; Robert Lechner, Geschäftsführer
Österreichisches Ökologieinstitut; Karl Merkatz, Beton-Testimonial;
DI Dr. Bernd Wolschner, Präsident Verband Österreichischer Beton-
und Fertigteilwerke (VÖB); Julika Völkel, Sängerin; DI Matthias
Pfützner, Betonmarketing Österreich; Mag. Robert F. Holzer,
Betonmarketing Österreich, DI Sebastian Spaun Geschäftsführer
Vereinigung der Österreichischen Zementindustrie

Wien (OTS) - Betonmarketing Österreich lud gestern Abend zur
Präsentation der neuen Betonmarketingkampagne mit Testimonial Karl
Merkatz und stellte gleichzeitig die neuesten Konjunktur- und
Forschungsergebnisse der Branche vor. Neben den aktuellen
Konjunkturprognosen der Branchenunternehmen erhielten die knapp 100
Gäste des Abends Einblicke in die Themen Energieeffizienz und
nachhaltiges Bauen mit dem Werkstoff Beton. Moderiert wurde die
Veranstaltung von Schauspielerin und Sängerin Sigrid Spörk.

Ergebnis des VÖB Konjunkturbarometers

DI Dr. Bernd Wolschner, Präsident des Verbands Österreichischer
Beton- und Fertigteilwerke (VÖB), präsentierte zu Beginn des Abends
die Ergebnisse der aktuellen VÖB Konjunkturbarometerumfrage. Dabei
musste er festhalten, dass die VÖB Mitgliedsunternehmen nach einem
sehr turbulenten und für die einzelnen Firmen sehr unterschiedlich
verlaufenden Geschäftsjahr 2014, stabile bis eher reduzierte
Aussichten und Erwartungen - sowohl für ihre Unternehmen, als auch
für die gesamte Betonbranche für 2015 - bekanntgaben.
Umsatzentwicklung und Mitarbeiterzahlen werden sich demnach im
Vergleich zu 2014 leicht rückläufig entwickeln. Darum forderte Bernd
Wolschner klare politische Schritte ein: "Anstelle von Einsparungen
in der Verwaltung werden vermehrt notwendige Investitionen in die
Infrastruktur zurückgefahren oder verzögert. Im Privatbereich sind
die Perspektiven im Wohnbau ungewiss, durch die Verunsicherungen über
die wirtschaftspolitische Entwicklung stellt sich im Industriebau
keine spürbare Erholung ein. Es kommt hier sogar zu rückläufigen
Entwicklungen, die sich auch in unserer Konjunkturumfrage
widerspiegeln. Wir benötigen ein erfolgreiches Steuerreformpaket mit
spürbarer Entlastung, damit ein Investitionsklima geschaffen wird und
Wirtschaftswachstum wieder stimuliert werden kann." Die
Detailergebnisse der VÖB Konjunkturbarometerumfrage sind unter
www.voeb.com abrufbar.

Gebäudekonzepte im ökonomischen und ökologischen Vergleich

DI Sebastian Spaun, Geschäftsführer der Vereinigung der
Österreichischen Zementindustrie (VÖZ), präsentierte eine Studie der
Austrian Cooperative Research Institute zum Vergleich innovativer
Gebäudekonzepte im Hinblick auf Ökologie und Ökonomie über den
gesamten Lebenszyklus eines Gebäudes. Hauptergebnis der Studie ist,
dass es über die gesamte Lebensdauer eines Gebäudes keinen bestimmten
Baustoff, keinen Energiestandard und somit auch keine Gebäudevariante
gibt, die bei allen Ökologie-Indikatoren besser wären, als die
übrigen Möglichkeiten. Relevant in Bezug auf Kosten und
Umwelteinfluss sind allerdings der Energiestandard und die
Gebäudetechnik sowie die eingesetzten Energieträger. Damit stehen für
Spaun die nächsten Schritte fest: "Eine wichtige Forderung aus der
Studie ist die Weiterentwicklung und Vereinfachung von
Haustechniksystemen. Die Politik muss - und das untermauern die
Ergebnisse eindrucksvoll - bei der Förderung einzelner Bauweisen und
Baustoffe neutral bleiben sowie bei der Gesetzgebung auf sachliche
und baustoffneutrale Standpunkte achten".

Massivbau im Staatspreis für Architektur und Nachhaltigkeit

Robert Lechner, Geschäftsführer des Österreichischen
Ökologieinstituts, bereicherte den Event mit seiner Vorstellung von
zwei Massivbauprojekten, die beim diesjährigen Staatspreis für
Architektur und Nachhaltigkeit des Umweltministeriums ausgezeichnet
wurden: Das Justizzentrum in Korneuburg und die Wohnhausanlage
"Wohnprojekt Wien" wurden prämiert, weil sie anspruchsvolle
Architektur, ressourcenschonende Bauweisen und Energieeffizienz mit
einem im Einklang mit Umwelt und Natur stehenden Baustil vereinen.
Die international besetzte Jury unter dem Vorsitz von Roland Gnaiger
von der Kunstuniversität Linz bewertete sowohl die architektonische
Qualität, als auch die ökologische und energetische Performance der
Bauprojekte. "Für die Jury gibt es keinen richtigen oder falschen
Baustoff, es gibt nur gut oder schlecht eingesetzte Materialien. Aus
über 74 Einreichungen setzten sich auch dieses Jahr wieder zwei
Stahlbetonbauten bei insgesamt fünf Staatspreisträgern von
herausragender Qualität durch", zeigte sich Robert Lechner sichtlich
zufrieden mit den Ergebnissen.

Präsentation der neuen, multimedialen Betonmarketing-Kampagne

Medialer Höhepunkt des gestrigen Abends war die Präsentation des
neuen Betonmarketing-Werbespots und des eigens geschriebenen
Beton-Songs, der von der deutschen Nachwuchskünstlerin Julika Völkel
und ihrer Band live präsentiert wurde. Die anwesenden
Unternehmensvertreter, Journalisten und Gäste erfuhren von
Schauspieler Karl Merkatz und Sängerin Julika Völkel, die ebenfalls
im neuen TV-Spot zu sehen ist, einige Details zu den Dreharbeiten und
ihren persönlichen Erfahrungen mit Beton. DI Matthias Pfützner,
Vorstandsmitglied des Betonmarketing Österreichs und zuständig für
die Kampagnenplanung, erklärte abschließend die Hintergründe der
Werbekampagne und stellte die einzelnen Sujets genauer vor.

Weitere Bilder unter: http://www.apa-fotoservice.at/galerie/6430

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