HAUBNER/GROSZ: Fall Aliyev wirft auch Fragen zum Unfalltod Jörg Haiders auf

Objektive Referenzüberprüfung des Leichnams Jörg Haiders auf verbotene Betäubungsmittel unmöglich gemacht

Wien (OTS) - "Die neuersten Erkenntnisse rund um verbotene Substanzen im Blut des unter mysteriösen Umständen zu Tode gekommenen Rakhat Aliyev zeigen deutlich Schwächen der Justiz und des Rechtsstaates. Egal ob es die Todesfälle Lütgendorf oder Amry waren, Vertuschungsfälle sind in Österreich systempermanent. Ja und auch der Unfalltod Jörg Haiders ist bis heute nicht geklärt! Wir wollen uns keineswegs an Verschwörungstheorien beteiligen aber der Tod Jörg Haiders wirft angesichts dieser Entwicklungen erneut Fragen auf. Es war damals bekannt, dass die Familie eine unabhängige Obduktion des Leichnams des verstorbenen Landeshauptmannes durchsetzen wollte. Dieser Schritt zur objektiven Aufklärung - abseits der staatlichen Instanzen - wurde durch die Einbalsamierung von Jörg Haider vereitelt. Bis heute konnte nicht geklärt werden, wer diesen Auftrag zur Einbalsamierung gegeben hat zumal bereits damals klar war, dass Jörg Haider nach den Verabschiedungsfeierlichkeiten verbrannt wurde. Bis heute gibt es keine Erkenntnisse darüber, ob sich im Blut des Landeshauptmannes verbotene Betäubungsmittel befunden haben. Jegliche Untersuchung wurde von der Justiz niedergeschlagen, jegliche objektive Referenzuntersuchung durch die willkürliche Einbalsamierung - ohne Auftrag der Familie - unmöglich gemacht", so Haiders Schwester Bundesministerin aD Ursula Haubner und BZÖ-Chef Gerald Grosz am Freitag.

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