- 24.02.2015, 15:38:00
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MEILENSTEIN IN DER ÖSTERREICHISCHEN AUFLAGENKONTROLLE
Erstmalige Ausweisung von ePaper in der ÖAK

Utl.: Erstmalige Ausweisung von ePaper in der ÖAK =
Wien (OTS) - Nachdem im 1. Halbjahr 2014 der Pilot ePaper in der ÖAK
erfolgreich abgeschlossen werden konnte, werden ab dem 2. Halbjahr
2014 erstmals verkaufte ePaper Exemplare und Unique Clients
ausgewiesen.
Dies ist ein wichtiger zeitgemäßer Schritt um alle Vertriebswege
transparent darstellen zu können.
Frau Callagy, Präsidentin der ÖAK, verweist auf den Wunsch der
Verlage und Agenturen, ePaper und Unique Clients für ePaper
auszuweisen. Sie bedankt sich bei allen Mitgliedern, die die
Möglichkeit der erstmaligen Veröffentlichung dieses Vertriebsweges in
Anspruch genommen haben.
Laut Frau Mag. Müller-Wernhart, Präsidiumsmitglied der ÖAK und CEO
der Agentur Mindshare, sind die Auflagenzahlen wichtige Kennziffern,
mit denen die Agenturen die Richtigkeit der Medienempfehlung belegen
können. Das Thema ePaper als eine Form der digitalen Verbreitung
wurde rechtzeitig von der ÖAK aufgenommen, und so kann einmal das
erste tatsächliche Ausmaß abgebildet werden.
Aus Sicht der Agenturen ist die e-paper-Ausweisung mit dem 2.
Halbjahr 2014 ein gelungener Schritt die Herausforderung einer Form
der digitalen Verbreitung anzunehmen. Für den gesamten Printmarkt ist
das ein ermutigendes Signal. Alle technischen Entwicklungen und die
Verbreitung der mobilen Leserschaft zeigen für den Bereich der
ePaper-Verbreitung auf jeden Fall ein interessantes Potential auf.
Begriffsdefinition, Eckpunkte der ePaper/Unique Clients Ausweisung
Die Möglichkeit der Ausweisung in der ÖAK besteht für verkaufte
ePaper Exemplare und ePaper Unique Clients.
Unter einem ePaper wird die digitale Ausgabe eines Printmediums
verstanden, welche eine abgeschlossene Einheit darstellt und für die
mindestens die gültige Anzeigenbelegungseinheit des Printtitels gilt.
Gezählt und in die Verkaufte und Verbreitete Auflage der Printauflage
eingerechnet werden nur bezahlte digitale Ausgaben, die die
Erlösgrenzen laut Richtlinien ePaper erfüllen. EPaper-Exemplare, die
ohne Mehrpreis bestehenden Printabonnenten zur Verfügung gestellt
werden, können zum jetzigen Zeitpunkt nicht der Printauflage
zugerechnet werden.
Zusätzlich besteht die Möglichkeit ePaper Unique Clients zu melden.
Unter einem Unique Client wird das mobile Endgerät oder der Browser
verstanden, mit dem der technische Zugriff auf ePaper Ausgaben
erfolgt.
Die technische Zählung ist zwingend durch die Österreichische
Webanalyse (ÖWA) erforderlich. Andere technische Zählungen sind nicht
zulässig.
ePaper Teilnehmer
Folgende Tageszeitungen-Kauf weisen ePaper Exemplare im Wochenschnitt
und in der Sonntagsausgabe (so anwendbar) aus:
- DER STANDARD (STANDARD Verlagsgesellschaft m.b.H.)
- Die Presse (Die Presse Holding GmbH & Co KG)
- Kleine Zeitung (Kleine Zeitung GmbH. & Co. KG)
- KURIER (KURIER Zeitungsverlag und Druckerei GesmbH)
- OÖNachrichten (Wimmer Medien GmbH & Co KG)
- Tiroler Tageszeitung (Schlüssel Verlag J.S.Moser GmbH)
- Vorarlberger Nachrichten (Russmedia Verlag GmbH)
- WirtschaftsBlatt (WirtschaftsBlatt Medien GmbH)
Folgende Magazintitel veröffentlichen ePaper Exemplare:
- Frisch gekocht (BILLA AG)
- MEDIZIN populär (Verlagshaus der Ärzte Gesellschaft für
Medienproduktion)
Folgende Titel weisen Unique Clients von ePaper Exemplaren
aus:
- Heute (AHVV Verlags GmbH)
- Regionalmedien Austria (RMA) - ohne RZ Medien Vorarlberg
Ebenso wie das Regelwerk der Printausweisung wird auch das Regelwerk
der ePaper/Unique Clients Ausweisung auf die etwaigen Veränderungen
der Marktverhältnisse angepasst werden. Mit dieser erstmaligen
Veröffentlichung ist ein wichtiger Ausgangspunkt getroffen worden um
eine zeitgemäße Abbildung der Vertriebswege zu gewährleisten.
Österreichische Auflagenkontrolle (ÖAK)
Die Österreichische Auflagenkontrolle (ÖAK) wurde 1994 mit dem Ziel
gegründet, vergleichbare, objektiv ermittelte Unterlagen über die
Verbreitung von Printmedien und anderen Werbeträgern zu beschaffen,
bereitzustellen und zu veröffentlichen. Sie bietet Informationen über
die detaillierte Auflagenstruktur eines Printmediums.
Die Teilnahme an der ÖAK ist freiwillig. Die Verlage der
teilnehmenden Medien melden der ÖAK halbjährlich ihre
durchschnittlichen Auflagenzahlen, die einer jährlichen Prüfung durch
ein unabhängiges Wirtschaftsprüfungsinstitut unterliegen.
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sowie im OTS-Bildarchiv unter http://bild.ots.at
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