EU-Projektförderungen im Sport: Drei von 38 Erasmus+ Projekten gehen an Österreich

Sportminister Klug gratuliert erfolgreichen österreichischen Projekteinreichern

Wien (OTS) - Drei transnationale Projektideen aus Österreich erhalten in den kommenden Jahren eine Kofinanzierung von Seiten der EU im Rahmen des neuen EU-Förderprogramms Erasmus+. Österreich schneidet im ersten Förderjahr von Erasmus+ mit der europaweit vierthöchsten Erfolgsquote hervorragend ab. Mit dem neuen Förderungsprogramm der EU soll die grenzüberschreitende Zusammenarbeit im Sport gefördert werden.

Das Sportministerium hat die Projekteinreicher im vergangenen Jahr bei diesem ersten Einreichungsvorgang operativ unterstützt. Dementsprechend erfreut zeigt sich Sportminister Gerald Klug: "Mit der neuen Förderschiene Erasmus+ werden dem Sport zusätzliche Gelder zur Verfügung gestellt, um Kooperationen und Veranstaltungen für mehr Fairplay in Sport und Gesellschaft zu unterstützen. Mich freut ganz besonders, dass Österreich bereits im ersten Jahr bei drei von insgesamt 38 Projekten den Zuschlag erhalten hat und gratuliere herzlich zu diesem Erfolg."

Die FH Joanneum reichte das Projekt "How to lead a sport club to a successful future" über Vereinsentwicklung im Sinne von "Good Governance" ein. Das Wiener Institut für Internationalen Dialog und Zusammenhang (VIDC) erhält eine Ko-Finanzierung für das Projekt "Promoting Equal Opportunities of Migrants and Minorities through Volunteering in Sport" zur Förderung sozialer Inklusion und Gleichstellung im Ehrenamt im Rahmen des European Sport Inclusion Network (ESPIN). Der Erste Bank Eishockey Liga wurde unter dem Titel "European Rookie Cup" eine Initiative gegen Wettbetrug und Spielmanipulation genehmigt. Der "European Rookie Cup" wird auch vom Sportministerium unterstützt.

"Ich bedanke mich bei den Projektdurchführenden, die bei der Projekteinreichung keine Mühen gescheut haben und gemeinsam mit europäischen Partnern wichtige Themen wie Integration, Good Governance und Integrität im Sport unter österreichischer Federführung vorantreiben", so Klug.

Das neue siebenjährige EU-Programm Erasmus+ löste die bis Ende 2013 laufenden europäischen Vorläuferprogramme in den Bereichen Bildung, Jugend und Sport ab und beinhaltet erstmals eine eigene Haushaltslinie für den Sportbereich. Durch die Eingliederung des Bereichs Sport in das neue EU-Programm Eras¬mus+ mit 1. Jänner 2014 werden während der Laufzeit von 2014 bis 2020 rund 265 Mio. Euro für den EU-Sportbereich bereit gestellt. Gefördert werden Breitensportaktivitäten, Kooperationspartnerschaften und gemeinnützige europäische Sportveranstaltungen, die gemeinsame europäische Ziele wie die Wahrung der Integrität im Sport, die Bekämpfung von grenzüberschreitender Bedrohung wie Spielabsprachen, Doping, alle Arten von Intoleranz und Diskriminierung, aber auch Chancengleichheit und Good Governance im Sport verfolgen.

Weitere Informationen zur Erasmus+ Förderung der EU:
http://ec.europa.eu/programmes/erasmus-plus/discover/guide/index_de.h
tm

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Mag. Sophie Lampl
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