VP-Leeb: Förderung 2.0: Wiener Kinder brauchen Soforthilfe statt Nachhilfe

Geld muss in den Regelunterricht fließen

Wien (OTS) - "Auch wenn uns Bildungsstadtrat Christian Oxonitsch die Förderung 2.0 noch so oft als Meilenstein in der Wiener Bildungspolitik verkaufen will. Faktum ist: Der SPÖ geht es mit diesem Schlagwort um Machterhalt und nicht um Bildungserfolge unserer Kinder. Dieses Spiel ist leicht durchschaubar. Mit der "Gratisnachhilfe" soll Kümmerkompetenz vorgetäuscht und damit gleichzeitig auch davon abgelenkt werden, dass es in Wien massive Defizite und Versäumnisse im Bildungsbereich gibt", so ÖVP Wien Bildungssprecherin Gemeinderätin Isabelle Leeb in Reaktion auf das heutige Pressegespräch von Bildungsstadtrat Christian Oxonitsch.

"25 Prozent der Pflichtschulabgänger können beim Verlassen der Schule nicht ausreichend rechnen, schreiben und lesen. Doch anstatt in Wien Reformen anzugehen und die gravierenden Probleme im Pflichtschulbereich anzupacken und zu lösen, wurde vor einem Jahr in Rust die Gratisnachhilfe als Allheilmittel aus der Taufe gehoben. SPÖ und Grüne sollten das Geld nicht für Schlagworte und Wahlkampfzuckerl verwenden, die sich gut plakatieren lassen, sondern direkt in die Wiener Schulen und somit in den Regelunterricht investieren", so Leeb weiter.

"Wir benötigen die Mittel dringend für den Ausbau der Schulsozialarbeit und für eine Entlastung der Lehrerinnen und Lehrer durch Verwaltungspersonal. Damit Lehrer wieder Lehrer sein können und nicht eine Kombination aus Sozialarbeitern und Sekretären. Vor allem aber brauchen Wiens Schülerinnen und Schüler Soforthilfe statt Nachhilfe", so Leeb abschließend.

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