- 23.02.2015, 11:39:30
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VP-Leeb: Förderung 2.0: Wiener Kinder brauchen Soforthilfe statt Nachhilfe
Geld muss in den Regelunterricht fließen
Utl.: Geld muss in den Regelunterricht fließen =
Wien (OTS) - "Auch wenn uns Bildungsstadtrat Christian Oxonitsch die
Förderung 2.0 noch so oft als Meilenstein in der Wiener
Bildungspolitik verkaufen will. Faktum ist: Der SPÖ geht es mit
diesem Schlagwort um Machterhalt und nicht um Bildungserfolge unserer
Kinder. Dieses Spiel ist leicht durchschaubar. Mit der
"Gratisnachhilfe" soll Kümmerkompetenz vorgetäuscht und damit
gleichzeitig auch davon abgelenkt werden, dass es in Wien massive
Defizite und Versäumnisse im Bildungsbereich gibt", so ÖVP Wien
Bildungssprecherin Gemeinderätin Isabelle Leeb in Reaktion auf das
heutige Pressegespräch von Bildungsstadtrat Christian Oxonitsch.
"25 Prozent der Pflichtschulabgänger können beim Verlassen der Schule
nicht ausreichend rechnen, schreiben und lesen. Doch anstatt in Wien
Reformen anzugehen und die gravierenden Probleme im
Pflichtschulbereich anzupacken und zu lösen, wurde vor einem Jahr in
Rust die Gratisnachhilfe als Allheilmittel aus der Taufe gehoben. SPÖ
und Grüne sollten das Geld nicht für Schlagworte und Wahlkampfzuckerl
verwenden, die sich gut plakatieren lassen, sondern direkt in die
Wiener Schulen und somit in den Regelunterricht investieren", so Leeb
weiter.
"Wir benötigen die Mittel dringend für den Ausbau der
Schulsozialarbeit und für eine Entlastung der Lehrerinnen und Lehrer
durch Verwaltungspersonal. Damit Lehrer wieder Lehrer sein können und
nicht eine Kombination aus Sozialarbeitern und Sekretären. Vor allem
aber brauchen Wiens Schülerinnen und Schüler Soforthilfe statt
Nachhilfe", so Leeb abschließend.
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