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KORREKTUR zu OTS0168 von heute: Wr. Gemeinderat: SP-Ekkamp/Duzdar: Wien bekennt sich zum Umweltschutz

Kompetenzzentrum für Energie ist dafür essentiell

Wien (OTS/SPW-K) - Für den Gemeinderat und Energiesprecher der SPÖ Wien, Franz Ekkamp, ist die Kritik der Opposition am Kompetenzzentrum für Energie "tina vienna urban technologies + strategies GmbH" nicht nachvollziehbar: "Dienstleistungen auszulagern ist ein ganz normaler Vorgang, der sowohl in der Privatwirtschaft als auch in der Verwaltung vorgenommen wird, wenn es Sinn macht. Wichtig ist, dass die Arbeit gemacht wird und jene von tina vienna kann sich durchaus sehen lassen."

Als Beispiel nennt Ekkamp das Städtische Energieeffizienz-Programm (SEP), das 2006 ein Meilenstein in der städtischen Energiepolitik war und von ebendieser Agentur bezüglich der Umsetzung begleitet wird. Ekkamp verweist auch auf die Praxis der anderen Bundesländer, die ebenfalls Energieagenturen haben und die erfolgreiche Arbeit leisten.

Ekkamp äußert sich auch allgemein zur Energiepolitik und nimmt das Wirtschaftsministerium in die Pflicht: "Die Grundlage einer seriösen und effizienten Energiepolitik sind vernünftige Gesetze. Bei der Kraft- und Wärmekopplung beispielsweise wäre eine gezielte Förderpolitik für einen Ausbau der Fernwärme sinnvoll." Beispiele von unglücklicher Förderpolitik gäbe es viele, vor allem aus Deutschland, wo beispielsweise Windkraftanlagen gebaut, gefördert, aber nicht ans Netz angeschlossen wurden. "Ökologie muss uns etwas wert sein, das ist schon klar, aber wenn man sich ansieht, wer die großen Profiteure vom Förderwesen sind, muss man auch kritisch sein dürfen!"

Abschließend verweist der Energiesprecher auf die große Bedeutung von Energieberatung: "Wichtig für jede/n einzelne/n, für Familien und Hausbesitzer gleichermaßen, ist eine fundierte Energieberatung. Man glaubt gar nicht, was da zu holen ist - zum Beispiel in der Haussanierung. Das entlastet die Geldbörse und liefert einen wertvollen Beitrag hin zu mehr Lebensqualität und für den Umweltschutz!"

"Die Stadt Wien hat mit TINA eine Institution ins Leben gerufen, die heute schon Stadt- Umwelttechnologien in die ganze Welt exportiert", sagt die SP-Gemeinderätin Muna Duzdar in der heutigen Sitzung und betont die Vorzüge der Einrichtung: "Das Zentrum bietet uns eine gute Grundlage, damit wir uns den klima- und energiepolitischen Herausforderungen der Zukunft stellen können."

"Wir haben uns als Stadt Wien zu ambitionierten Zielen im Bereich des Klimaschutzes verpflichtet: Wir wollen die Treibhausgasemissionen um 20 Prozent verringen, die Energieeffizienz um 20 Prozent steigern und den Anteil erneuerbarer Energien um 20 Prozent erhöhen", fasst Duzdar die Ziele zusammen. "Um das bewerkstelligen zu können, wollen wir natürlich auch auf Fördermittel der europäischen Union zurückgreifen. Unter anderem dafür brauchen wir ein solches Kompetenzzentrum. Wir nehmen die Ziele ernst und stehen dafür auch in Zukunft ein", versichert Duzdar abschließend

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