„Schandfleck des Jahres“ geht an Jean-Claude Juncker und Henry am Zug

NeSoVe verleiht Schmähpreis zum Welttag der Sozialen Gerechtigkeit

Wien (OTS) - Sechs Nominierte standen zur Auswahl: IKEA, Samsung, Plachutta, Eterna, Jean-Claude Juncker und Henry am Zug.

Henry am Zug Ungarn, der Cateringservice in ÖBB-Zügen, wurde wegen Lohndumping mit 34% der 6093 abgegebenen Stimmen zum schlimmsten Unternehmen des Jahres gewählt. Dass viele Angestellte auch auf österreichischen Strecken zu ungarischen Konditionen arbeiten, hat viele Menschen zurecht empört. Den Jurypreis erhielt Jean-Claude Juncker, weil der Präsident der EU-Kommission als Premier und Finanzminister in Luxemburg eine Steuerpolitik für Unternehmen eingeführt hat, wonach diese kaum bis keine Steuern zahlen müssen. Marieta Kaufmann, Geschäftsführerin des Netzwerks, betont: "Sowohl der Fall Henry am Zug Ungarn, als auch der Fall Juncker machen deutlich, dass nicht nur auf österreichischer, sondern auch auf EU-Ebene Veränderungen im Verhältnis von Wirtschaft und Gesellschaft notwendig sind."

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