Innovationsprojekt Ö3-Visual Radio von KommAustria abgelehnt

Wrabetz: „ORF wird gegen Entscheidung Beschwerde einlegen!“

Wien (OTS) - Nach dem erfolgreichen Einstieg in die Welt der neuen Verbreitungswege mit vom Publikum sehr gut angenommenen Angeboten wie der TVthek oder den ORF-Apps hat der ORF 2014 mit Ö3-Visual Radio ein weiteres Innovationsprojekt der für die Genehmigung solcher Zusatzangebote zuständigen Regulierungsbehörde KommAustria vorgelegt. Das entsprechende Verfahren zur Auftragsvorprüfung wurde im Mai 2014 gestartet. Via Ö3-Visual Radio sollten künftig parallel zum laufenden Ö3-Programm nicht nur Bilder aus dem Ö3-Studio, sondern auch die Musikvideos zu den jeweils gerade laufenden Hits zu sehen sein und das bestehende Ö3-Live-Angebot in diesem Sinn weiterentwickelt werden. Die KommAustria hat diesen Antrag nun abgelehnt.

ORF-Generaldirektor Dr. Alexander Wrabetz: "Wir bedauern diese Entscheidung der KommAustria und halten sie für falsch, da sie auch den Intentionen des Gesetzgebers und der bisherigen Spruchpraxis widerspricht! Der ORF braucht die Möglichkeit, die neuen Medienplattformen für seine Programme im Sinne seines Publikums mit Projekten wie z. B. Ö3-Visual-Radio nutzen zu können und darf nicht von den Entwicklungsmöglichkeiten abgeschnitten werden! Deshalb werden wir uns mit einer Beschwerde an das Bundesverwaltungsgericht wenden!"

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