- 19.02.2015, 12:56:02
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Tanner: SPÖ-Bauernchef verwechselt wieder Äpfel mit Birnen und verkennt die Sorgen wegen drohender Neidsteuern
NÖ Bauernbund hat kein Verständnis für Auseinanderdividieren der Landwirte
Utl.: NÖ Bauernbund hat kein Verständnis für Auseinanderdividieren
der Landwirte =
St. Pölten (OTS) - "Wieder einmal stellt der Landes- und
Bundesvorsitzende der SPÖ Bauern, LKR Josef Etzenberger, unter
Beweis, dass er ständig Äpfel mit Birnen verwechselt und von den
Anliegen und Problemen einer produzierenden Landwirtschaft nicht
wirklich eine Ahnung hat", hält die Direktorin des NÖ Bauernbunds,
Klaudia Tanner, zur heutigen Pressemeldung der SPÖ-Bauern fest.
Grund und Boden sind nämlich die Wirtschaftsbasis der heimischen
landwirtschaftlichen Betriebe. "Mit Neidsteuern und
Vermögenssubstanzssteuern ist das Budget nicht zu retten, denn
Österreich hat kein Einnahmen sondern ein Ausgabenproblem. Die
Bäuerinnen und Bauern sind dabei mit der Erhöhung der Einheitswerte
und damit der Grundsteuer und der höchsten Mineralölsteuerbelastung
der EU-28 ohnehin schon an ihrer Belastungsgrenze", so die
Direktorin. Eine neue Erbschaftssteuer würde für 400 junge
Hofübernehmer im Jahr in Niederösterreich ein K.O-Kriterium
darstellen.
"Als Landeskammerrat trägt Etzenberger immer wieder maßgebliche
Entscheidungen der Landes-Landwirtschaftskammer mit und versucht
nachher in einem Wahlkampf krampfhaft einen Keil zu schlagen. Auch
jetzt stellt er sich aus billigen populistischen Gründen nach
monatelangem Schweigen plötzlich hinter die von Bundeskanzler Faymann
eingeforderten Eigentums- und Vermögenssteuern, die vielen Bauern im
Voll- wie im Nebenerwerb die Produktionsgrundlage entziehen würden",
so Tanner abschließend. Auch in Bezug auf TTIP solle Etzenberger
gemeinsam mit SPÖ-Landesgeschäftsführer Robert Laimer genaue
Erkundigungen bei Bundeskanzler Faymann einholen, der den
Verhandlungen zugestimmt hat, den Beschleunigungen und dem
Verhandlungsmandat. "Wo waren damals eigentlich die SPÖ-Bauern und
die Arbeiterkammer, als es bei TTIP um die Aufnahme der Verhandlungen
gegangen ist?", so Direktorin Tanner.
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