• 19.02.2015, 10:23:38
  • /
  • OTS0070 OTW0070

Umfrage im Auftrag der ING-DiBa: Weniger Ersparnisse, mehr Unbehagen - GRAFIK

Wien (OTS) - Die Ersparnisse werden weniger. Und damit steigt auch
das Unbehagen. 29% der Österreicher fühlten sich im Vorjahr bei den
Gedanken an ihre Ersparnisse unwohl. Jetzt sind es 36%. Und dennoch -
wir sind nach wie vor die "Champions der Notgroschen" in Europa.

Immer mehr Menschen leben ohne finanziellen Rückhalt. In Österreich
stieg der Anteil derer, die kein Erspartes haben, von 2013 bis 2015
von 21% auf beunruhigende 30%. Damit liegt Österreich im europäischen
Trend - waren es vor drei Jahren noch insgesamt 30% der Europäer, die
ohne Ersparnisse leben, so sind es nun bereits 35%. Diese Daten
stammen aus der regelmäßigen Umfrage der ING-DiBa Direktbank Austria
im Rahmen der ING International Survey.

Unbehagen steigt

Dementsprechend stieg auch der Anteil derer, die mit ihrem Ersparten
nicht zufrieden sind. Auf die Frage "Wie wohl fühlen Sie sich mit
Ihren Ersparnissen antworteten noch 2014 in Summe 29% mit "unwohl"
bzw. "sehr unwohl". 2015 waren es bei dieser Frage schon 36% der
Österreicher. Ähnliches gilt auch für den Europadurchschnitt. In den
13 befragten Ländern haben 2014 insgesamt 36% ihr Unbehagen
kundgetan, während es 2015 bereits 41% waren. Besonders unwohl fühlen
sich - nicht verwunderlich angesichts der wirtschaftlichen
Schwierigkeiten - die Spanier (54%) und Italiener (50%) mit der Höhe
ihrer Ersparnisse.

Eine bessere Stimmungslage dürfte in den Niederlanden herrschen, wo
der Anteil derer, die keine Ersparnisse haben am geringsten (19%) und
ebenso die Unzufriedenheit mit dem Finanzpolster entsprechend niedrig
(25%) ist.

Sparmotiv Nr. 1: Unangefochten der Notgroschen

Der Notgroschen ist nach wie vor das wichtigste Sparmotiv, besonders
für die Österreicher. 2014 wurde dem aus einer Liste verschiedener
Sparziele die höchste Bedeutung beigemessen. 55% der Österreicher
nannten den Notgroschen an erster Stelle. In der aktuellen Studie
wurde die Frage gestellt, ob es Rücklagen für unerwartete Ausgaben
gäbe, was ganze 64% der Österreicher mit Ja beantworteten. Damit
stellen sie sich als die Europäer mit dem größten
Sicherheitsbedürfnis bzw. Sicherheitsbewusstsein dar.

Roel Huisman, CEO der ING-DiBa Direktbank Austria: "Der Umgang mit
Ersparnissen und die Zufriedenheit damit sind äußerst persönliche
Haltungen. Jeder muss für sich entscheiden, womit er zufrieden ist
und sich wohl fühlt. Für den Notgroschen allerdings gibt es konkrete
Maßstäbe, das sind auf jeden Fall zwei bis drei Monatsgehälter.
Dieses Sparziel sollte - so es sich irgendwie ermöglichen lässt - auf
jeden Fall jeder im Auge behalten."

Wirtschaftskrise und persönliche Finanzlage: Österreichs Werte
verschlechtert

Interessant ist der Blick auf die empfundene Korrelation von
Auswirkungen der Wirtschaftskrise auf die persönlichen Finanzen. Hier
stellt Österreich einen Ausreißer mit einer weiteren Verschlechterung
dar: Der Anteil derer, die negative Auswirkungen durch die
Wirtschaftskrise auf die eigenen Finanzen spüren, stieg gegenüber dem
Vorjahr um 2% von 29% auf 31%.
Vergleichsweise scheint sich europaweit jedoch eine gewisse
Beruhigung - oder Ernüchterung - bei den empfundenen Auswirkungen der
Wirtschaftskrise auf persönliche Finanzen einzustellen. Während 41%
der befragten Europäer in der Vorjahresumfrage angaben, dass sich die
Wirtschaftslage negativ auf ihre Finanzen ausgewirkt habe, liegt die
Zahl der aktuellen Umfrage bei 36%.

Über die Umfrage

Die Umfrage der ING-DiBa Direktbank Austria ist Teil der ING
International Survey - einer Studienserie, die im Auftrag der ING
Group regelmäßig verschiedene Aspekte rund um die Themen "Umgang mit
und Wissen über Geld" beleuchtet. Für die Umfrage wurden vom Institut
Ipsos online in 13 Ländern (Belgien, Deutschland, Frankreich,
Großbritannien, Italien, Luxemburg, Niederlande, Österreich, Polen,
Rumänien, Spanien, Türkei, Tschechien) knapp 13.000 Personen ab 18
Jahren befragt. In Österreich wurden 1.000 Personen befragt.

Über die ING-DiBa Austria

Die ING-DiBa Direktbank Austria www.ing-diba.at ist mit über 524.000
Kunden und Retail Balances (Summe aus Einlagen von Privatkunden,
Krediten an Privatkunden sowie verwaltetem Depotvolumen - Stand
12/2014) von 7,8 Mrd. Euro die klare Nummer 1 unter den Direktbanken.
Mit ihrer Produktstrategie setzt sie auf ein konzentriertes Portfolio
an einfachen Produkten aus den Bereichen Sparen, Kredit und Fonds.
Mit über 150 Mitarbeitern am Standort Wien Galaxy Tower ist die
Direktbank rund um die Uhr über Telefon, Post und Internet
erreichbar. Außerdem ermöglicht seit Mai 2014 ein eigener
Servicepoint in der Wiener Rotenturmstraße den direkten
Face-to-Face-Kontakt.

Grafik(en) zu dieser Aussendung finden Sie im AOM /
Originalgrafik-Service sowie im OTS-Grafikarchiv unter http://grafik.ots.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | ING

Bei Facebook teilen.
Bei X teilen.
Bei LinkedIn teilen.
Bei Xing teilen.
Bei Bluesky teilen

Stichworte

Channel