• 18.02.2015, 19:44:27
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Haimbuchner am Rieder Aschermittwoch: Klare Sanktionen bei Integrationsunwilligkeit

SPÖ wird im Herbst blaues Wunder erleben - FPÖ-Landeschef kritisierte fehlende Abschiedskultur in Europa für jene, die Gewalt ausüben und Integration verweigern

Utl.: SPÖ wird im Herbst blaues Wunder erleben - FPÖ-Landeschef
kritisierte fehlende Abschiedskultur in Europa für jene, die
Gewalt ausüben und Integration verweigern =

Linz (OTS) - In der Rieder Jahnturnhalle fand heute der 24.
Aschermittwoch der FPÖ mit Bundesparteiobmann Heinz-Christian Strache
und FPÖ-Landesparteiobmann LR Dr. Manfred Haimbuchner statt. Auch
dieses Jahr ist die Halle ausverkauft, rund 1.800 Besucher waren bei
dieser traditionellen FPÖ-Veranstaltung anwesend. Neben dem 3.
LT-Präsidenten Adalbert Cramer, dem oö. Klubobmann Mag. Günther
Steinkellner und den oberösterreichischen Nationalräten und
Landtagsabgeordneten waren unter anderem der dritte
Nationalratspräsident Norbert Hofer, aber auch die
Landesparteiobleute vom Burgenland, LAbg. Johann Tschürtz, aus
Kärnten Landesrat Christian Ragger, aus Niederösterreich NAbg. Walter
Rosenkranz, NAbg. Christian Höbart und Klubobmann Gottfried Waldhäusl
sowie der Wiener Klubobmann Mag. Johann Gudenus und zahlreiche
weitere Mandatare aus allen Bundesländern nach Ried gekommen. Dieses
Jahr kostete die Platzkarte 15 Euro. ******

"Jene, die ständig in die Knie gehen, werden heuer abgewählt", geht
Haimbuchner am Beginn seiner Rede darauf ein, "dass die SPÖ in
Oberösterreich heuer ihr blaues Wunder erleben wird. Durch den Abgang
Josef Ackerl bestand die Gefahr, dass ich keinerlei Stoff mehr für
Aschermittwochsreden habe. Aber der neue Landesvorsitzende Entholzer
hat sich für launige Reden als würdiger Nachfolger erwiesen. Er ist
zwar nicht unberechenbar, wie Ackerl, sondern vielmehr tollpatschig",
berichtet Haimbuchner davon, dass Entholzer sich für eine Kritik in
einer Presseaussendung an LH Pühringer entschuldigt habe. "Reinhold
Entholzer hat sich für das falsche entschuldigt. Die SPÖ OÖ sollte
sich bei den Oberösterreichern für den Casinosozialismus in Linz, das
Spekulieren mit Millionen von Steuergeldern, für das Asylunwesen, für
den Welldorado-Skandal in Wels, für das Hinausschleudern von
Millionen an Euro für ausländische Vereine, wo man sich fragt, wo
hier Integration stattfindet und dafür, dass sie mit Geld nicht
umgehen kann, entschuldigen."

"Aber die Genossen in Oberösterreich geben noch nicht auf. Noch
nicht. Immerhin haben sie für den anstehenden Wahlkampf im Herbst
eine deutsche Agentur namens "Schön am See" engagiert. Offensichtlich
soll die Agentur die SPÖ darauf vorbereiten, im September bei den
Wahlen baden zu gehen", so Haimbuchner.

BEI LINKSEXTREMISTEN IST ALLES GUT, WAS FREMD IST - SOGAR DER
TÜRKISCHE NATIONALISMUS

Überhaupt lasse sich die SPÖ gerne beraten. "In Linz zum Beispiel von
türkischen Extremisten. Bis dato dachte ich, die SPÖ hat Probleme mit
Nationalisten und Rechtsextremen. Da habe ich mich aber ordentlich
getäuscht", berichtet Haimbuchner davon, dass führende Vertreter der
SPÖ bei den islamistischen Nationalisten der türkischen MHP in Linz
zu Gast waren. Mitglieder der MHP werden auch als die "grauen Wölfe"
bezeichnet. "Die Linzer SPÖ weiß gar nicht, mit wem sie sich da
einlässt. Die "grauen Wölfe" und die rechtsextremen türkischen
Nationalisten sind für die SPÖ derzeit ein größeres Problem wie die
Frauenquote", vermutet Haimbuchner, dass sich die Linzer Genossen bei
den türkischen Nationalisten erkundigen wollen, wie die das mit der
Frauenquote lösen.

Für den FPÖ-Landesparteiobmann "stinkt die Doppelmoral mancher Sozis
zum Himmel. Geht es um schwer rechtsextreme türkische Nationalisten,
ist die Antifa ganz ruhig. Wo sind sie, die linken
Kerzerlmarschierer? Wo ist das Mauthausenkomitee? Wo ist das
Dokumentationsarchiv des Österreichischen Widerstands? Wo ist das
Bündnis gegen Rechts? Bei den Linksextremisten ist alles gut, was
fremd ist - sogar der türkische Nationalismus", richtet Haimbuchner
vom Podium in der Rieder Jahnturnhalle einen Gruß an die Antifa aus:
"Eure Doppelmoral stinkt zum Himmel! Österreich braucht euch und eure
Belehrungen nicht!"

UNSER KULTUR UND UNSERE HEIMAT FÜR UNSERE KINDER UND
ENKELKINDER ERHALTEN

Notwendig sei, so Haimbuchner, eine ernsthafte Diskussion darüber,
unsere Kultur und unsere Heimat für unsere Kinder und Enkelkinder zu
erhalten. "Da kommt man beim Thema Integration bzw.
Integrationsunwilligkeit nicht vorbei. Parallelgesellschaften und der
Unwille zur Integration sind traurige Tatsachen in unserem Land",
warnt der FPÖ-Landeschef vor islamischen Vereine, die sich immer mehr
radikalisieren und die Probleme ihrer Herkunftsländern nach
Österreich importieren. "Türkische Imame bezeichnen Frauen als
teuflische Wesen. Es wird Hass gegen Juden, Christen und Atheisten in
Moscheen in Österreich verbreitet. Ein ägyptischer Prediger in Graz
bezeichnete christliche Österreicher öffentlich als Nachkommen von
Affen und Schweinen. Ein weiterer Prediger aus Gaza hetzte gegen die
Verehelichung muslimischer Männer mit Christinnen und Jüdinnen und
bezeichnete Frauen als Huren, den Papst als Narren", haben für
Haimbuchner solche Imame und Prediger in Österreich nichts verloren.
"Diese Leute gehören unverzüglich abgeschoben!"

Zu den immer wieder kehrenden Aussagen der vereinigten Linken, der
Islamismus habe nichts mit dem Islam zu tun, hält Haimbuchner
entgegen: "Der Alkoholismus hat ja mit Alkohol auch nichts zu tun",
tritt der oberösterreichische Landesparteiobmann für eine ganz klare
Linie ein: "Wer nicht bereit ist, sich unserer Gesellschaft
anzupassen, muss Sanktionen verspüren. Wer nicht bereit ist, die
deutsche Sprache zu erlernen, braucht keine Sozialwohnung zu
erhalten! Wer seine Kinder nicht in die Schule schickt, dem gehört
die Familienbeihilfe gestrichen!"

Haimbuchner berichtete zudem von seiner Teilnahme bei der ORF-Sendung
"Im Zentrum". Erwartungsgemäß seien Probleme schön geredet und
verleugnet worden. "Da wurde von Teilhabe und psychologischer
Betreuung gesprochen. Auf gar keinen Fall darf man
Integrationsunwilligkeit bestrafen", regt Haimbuchner neue Bereiche
an: "Schaffen wir doch ganz einfach Sanktionen und Strafen überhaupt
ab - für das Schnellfahren, Falschparken und für das Telefonieren mit
dem Handy am Steuer. In Zukunft gibt es dafür keine Strafen mehr. Mit
der Polizei müssen mindestens zwei Psychologen mitfahren", rät
Haimbuchner den Besuchern, bei Anhaltung wegen Schnellfahrens: "Sagt,
ihr hattet eine schwere Kindheit, fordert einen Psychologen und alles
ist in Butter. Solltet ihr einmal die Steuer nicht pünktlich bezahlt
haben und eine Strafe vom Finanzamt bekommen: verlangt einfach einen
Psychologen, vielleicht zwei und für ausländische Raser gibt es dann
noch Betreuer von der Volkshilfe und der Caritas."

VORSCHLÄGE FÜR UNWÖRTER DES JAHRES: TEILHABE, PSYCHOLOGIE UND
WILLKOMMENSKULTUR

"Dieses Psychologie- und Soziologengeschwafel hält kein normaler
Mensch mehr aus", erinnert Haimbuchner daran, dass
Integrationsunwilligkeit angeblich das Unwort des Jahres war. "Ich
habe auch ein paar Vorschläge für die Unwörter des Jahres: Teilhabe,
Psychologie und Willkommenskultur. Wir hatten in Europa noch nie ein
Problem mit der Willkommenskultur! Gastarbeiter sind geschätzt und
integriert. Flüchtlinge wurden immer aufgenommen! Wir haben in Europa
ein ganz anderes Problem: bei uns gibt es eine fehlende
Abschiedskultur, die nötig ist, all jene wieder zurück zu schicken,
die Gewalt ausüben, straffällig werden und Integration verweigern!"

Generell sei die Welt der Linken völlig verrückt geworden, so das
Fazit Haimbuchners. "Für Integrationsverweigerer soll es keine
Sanktionen geben, aber wehe ein Gastwirt möchte das Rauchen in seinem
Lokal beibehalten. Da sind sie sofort zur Stelle die linken
Gesundheits- und Tugendwächter. Da ist nichts mehr mit Teilhabe,
Willkommenskultur und Psychologie! Was kommt als nächstes? Die
Schweinsbrateninquisition? Liegt man über einen gewissen
Body-Maß-Index, gibt es keinen Schweinsbraten mehr, sondern nur mehr
Salat", kündigt Haimbuchner an, sich auch weiterhin am Wochenende
daheim in Steinhaus gerne ein Schweinernes in die Pfanne zu hauen,
"bis das Fett spritzt!"

HEFTIGE KRITIK AN DER GESELLSCHAFTSPOLITIK DER ÖVP

"Beim "Fettspritzen" - da fällt mir etwas zu unserem Herrn
Landeshauptmann ein..." Es sei, so Haimbuchner, "allgemein bekannt,
dass Landeshauptmann Pühringer in seinem Amt bestätigt werden wird.
Jeder weiß aber auch, dass er nicht sechs Jahre im Amt bleiben wird.
Ich weiß aber, was er nach der Politik machen wird: Gerüchten zu
Folge bekommt der Herr Landeshauptmann eine eigene Show im
Teleshoppingkanal und wird Experte für Spritzgusspfannen", berichtet
der FPÖ-Landesparteiobmann davon, dass auch Rudi Anschober von den
Grünen bereits 20 Pfannen für seine Kochshow bestellt hat.
"Spritzgusspfannen gibt es jetzt auch mit doppeltem Boden. Das passt
gut zur Gesellschaftspolitik der ÖVP. In Oberösterreich wird von der
ÖVP am Sonntag der Trachtenanzug bemüht. Montags stimmt man dann in
Wien für die Adoption von Kindern für homosexuelle Paare. Das ist die
Doppelbödigkeit der ÖVP. Damit ihr mich richtig versteht: Sexualität
ist Privatsache und das soll auch so bleiben! Wenn es um die Adoption
von Kindern für gleichgeschlechtliche Paare geht, hört sich aber der
Spaß auf! Wer aber, so wie die ÖVP in Oberösterreich seit 2003 in
einer so komischen Verpartnerung mit den Grünen lebt, kann auch nicht
mehr beurteilen, was normal ist!"

Im weiteren Verlauf seiner Rede stellte Haimbuchner fest: "Weil wir
schon beim Begriff "normal" sind:

█ Ich finde es nicht normal, 8 Mio. jährlich für Wohnbeihilfe
für Ausländer auszugeben.
█ Ich finde es nicht normal, dass jede Eintrittskarte ins
Linzer Musiktheater mit über 130 Euro vom Steuerzahler subventioniert
wird.
█ Ich finde es nicht normal, dass wir zig Millionen für
Scheinasylanten, Wirtschaftsflüchtlinge und Ausländervereine
ausgeben.
█ Ich finde es nicht normal, dass in Gmunden für eine
Straßenbahnverlängerung 80 Mio. Euro ausgegeben werden.
█ Ich finde es nicht normal, dass für ein Filmprojekt
"Lederhosenzombies" 70.000 Euro an Steuergeldern ausgegeben werden.
Ich war der einzige in der Landesregierung, der gegen die Förderung
dieses Filmprojektes gestimmt hat. Ich habe nicht zugestimmt, weil in
diesem Film unsere Kultur und unsere Heimat verächtlich gemacht
werden. Der ÖVP ist es offensichtlich egal, wenn unsere Heimat
verächtlich gemacht wird!

HAUSVERSTAND MUSS ZURÜCK IN POLITIK

Normal sei für ihn, Haimbuchner, dass man nicht mehr Geld ausgibt als
man einnimmt. "Normal ist für mich, dass man das Geld vernünftig
ausgibt, etwa für ein funktionierendes Gesundheitswesen im ländlichen
Raum", spricht sich der FPÖ-Landesparteiobmann dafür aus, "dass der
Hausverstand wieder in die Politik zurückkehrt. Manchmal hat man das
Gefühl, der Hausverstand ist nur mehr beim Billa zu Hause. Zum
Hausverstand gehört auch, dass Ausländer, die sich nicht anpassen,
keine Sozialleistungen erhalten. Normal ist auch, dass kriminelle
Asylwerber und Ausländer unverzüglich unser Land verlassen müssen!
Hausverstand und Normalität sind aber wählbar! Heuer im Herbst bei
den Wahlen! Das wird unser Jahr! Das wird das Jahr der FPÖ!",
bekräftigte der oberösterreichische FP-Landeschef abschließend.
(schluss) bt

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