- 18.02.2015, 11:12:29
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Neue Berufsschule Embelgasse offiziell in Betrieb
Wien (OTS) - Seit Semesterbeginn können sich die kaufmännischen
Lehrlinge der Stadt Wien über ein topmodernes Umfeld für ihre
Ausbildung freuen: Die Übersiedlung der Berufsschule von der
Castelligasse 9 in das neu errichtete Haus in der Embelgasse 46 ist
abgeschlossen, rund 600 Lehrlingen der Stadt absolvieren nun hier
ihre Berufsausbildung.
Die neue Schule, die in rund zwei Jahren Bauzeit an der Stelle
eines alten Berufsschulgebäudes entstand, ist nicht nur
architektonisch ein besonderes Highlight: Den Lehrlingen stehen auf
einer Gesamtnutzfläche von rund 3.700 Quadratmeter ein eigenes
Übungsbüro, eine Bibliothek mit offenem Leseraum, rund 94 m2 große
Klassen mit EDV-Tischen sowie zusätzlichen Trapeztischen für
Teamarbeiten und interaktive Whiteboards zur Verfügung. Die Stadt
Wien hat rund 21 Mio Euro in das neue Schulgebäude investiert.
Heute Mittwoch statteten Bildungsstadtrat Christian Oxonitsch,
Personalstadträtin Sandra Frauenberger, Stadtschulratspräsidentin
Susanne Brandsteidl und Bezirksvorsteherin Maga Susanne
Schaefer-Wiery den Lehrlingen einen Besuch ab.
"Diese neue Schule bietet den Lehrlingen der Stadt moderne
Lernbedingungen", freut sich Bildungsstadtrat Christian Oxonitsch.
"Es ist mir ein besonderes Anliegen, dass junge Menschen in unserer
Stadt gute Bedingungen vorfinden, um ihre Ausbildung erfolgreich
abzuschließen. Diese Schule leistet einen wichtigen Beitrag dazu!"
"Die Stadt Wien ist für 700 Lehrlinge eine Arbeitgeberin, die
die soziale Verantwortung gegenüber ihren Auszubildenden ernst nimmt.
Mit der neuen Berufsschule bekommt die Top-Ausbildung auch eine
Top-Lernstätte mit modernster Ausstattung. Damit stellen wir sicher,
dass unsere Lehrlinge für die Herausforderungen der Zukunft gewappnet
sind", betont Personalstadträtin Sandra Frauenberger.
"Ein Schulneubau der idealtypisch die besten Voraussetzungen für
die Realisierung moderner Pädagogik schafft: Die Berufsschule
Embelgasse ist ein neuer Meilenstein in der Wiener Schullandschaft
und ein wichtiger Beitrag für eine gute Ausbildung der jungen
WienerInnen", so Wiens Amtsführende Stadtschulratspräsidentin Susanne
Brandsteidl.
Neues Architektur-Highlight im Bezirk
Von der Stadt Wien wurde für den Neubau des Schulgebäudes ein
EU-weiter Wettbewerb durchgeführt: Das Siegerprojekt der
"AllesWirdGut Architektur ZT GmbH" zeichnet sich vor allem durch
Offenheit und Transparenz aus. Die Klassenräume mit den
Arbeitsplätzen liegen an der Embelgasse, alle Nebenräume sind
hofseitig organisiert. Im Erdgeschoßbereich überzeugt das Projekt
durch eine Verknüpfung von Allgemeinflächen (Mehrzweckräumen) mit
einem klar strukturierten Hofbereich und einem Buffet als
kommunikativem Mittelpunkt. Die weiteren vier Obergeschoße erlauben
eine große räumliche Flexibilität und sind teilweise zweiseitig
belichtet.
"Für die steigenden Anforderungen wie Wirtschaftlichkeit und
Qualitätsorientierung werden MitarbeiterInnen benötigt, die sich für
eine zukunftsfähige Verwaltung einer sozialen, urbanen und modernen
Großstadt engagieren möchten", betont Bezirksvorsteherin Mag.a
Schaefer-Wiery. "Ich bin daher sehr stolz, dass die Berufsschule für
die kaufmännischen Lehrlinge der Stadt Wien in Margareten bleibt und
den AbsolventInnen nicht nur ein zeitgemäßes Umfeld für ihre
Ausbildung bietet, sondern diese jungen Menschen auch mit vielen
sozialen und innovativen Projekten auf ihre verantwortungsvolle
Aufgabe vorbereitet."
Erfolgreiche AbsolventInnen der Berufsschule für
Verwaltungsberufe
Eine Klasse der Berufsschule hat sich vor der Übersiedlung
bereits mit dem Projekt "Die logistische Herausforderung einer
Schulübersiedlung" auseinandergesetzt. Vernetzt mit dem Gegenstand
"Büroorganisation" wurden in allen kaufmännischen Fächern die
Problemstellungen rund um das Thema intensiv behandelt. "Unserem
LehrerInnenteam an der Berufsschule für Verwaltungsberufe ist es sehr
wichtig, dass die Jugendlichen mit praxisnahen Aufgabenstellungen
betraut werden", betont Direktorin Daniela Kirnbauer. "Die
Schulübersiedlung hat sich dabei förmlich aufgedrängt!"
Pro Schuljahr werden an der Schule im Rahmen der
Begabtenförderung auch zwei Klassen als Berufsreifeprüfungsklassen
geführt. Voraussetzung für den Einstieg in diese Klassen ist ein sehr
gut abgelegter Einstiegstest. "Durch unseren Schulversuch mit mehr
Unterricht an zwei Tagen pro Woche ist es uns möglich, die Begabungen
unserer SchülerInnen besonders zu fördern und zu unterstützen",
betont Direktorin Kirnbauer. "Alle SchülerInnen haben bereits die
Berufsreifeprüfung in Englisch und Deutsch positiv absolviert, heuer
im Mai treten die SchülerInnen im Fachbereich Rechnungswesen zur
Prüfung an. Nach Abschluss der Berufsschule haben die Jugendlichen
also bestenfalls schon drei Teilprüfungen zur Berufsreifeprüfung
sowie die Lehrabschlussprüfung in der Tasche. Eine gute Basis für
einen erfolgreichen Berufseinstieg!"
Pressebilder demnächst unter http://www.wien.gv.at/pressebilder
abrufbar.
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