„Weltjournal“ und „WELTjournal +“: „Palmöl – Die Gier nach billigem Fett“ und „Verschwendung – Essen für den Müll“

Am 18. Februar ab 22.30 Uhr in ORF 2

Wien (OTS) - Das in HD produzierte ORF-Auslandsmagazin "Weltjournal" - präsentiert von Cornelia Vospernik -zeigt in der topaktuellen Reportage "Palmöl - Die Gier nach billigem Fett" am Mittwoch, dem 18. Februar 2015, um 22.30 Uhr in ORF 2, woher Palmöl kommt, wie es gemacht wird und welche Auswirkungen es auf unsere Gesundheit und die Umwelt hat.

"WELTjournal +" hinterfragt in "Verschwendung - Essen für den Müll" um 23.05 Uhr, warum wir so sehr auf perfektes Aussehen von Lebensmitteln, Ablaufdaten und Portionsgrößen fixiert sind, und dokumentiert, welche ruinösen Auswirkungen diese scheinbaren Nebensächlichkeiten rund um den Globus haben.

Weltjournal: "Palmöl - Die Gier nach billigem Fett"

Brote, Kekse, Kuchen, Bratöle, Kosmetika und Putzmittel haben oft eines gemeinsam: Sie enthalten Palmöl. Mehr als 50 Millionen Tonnen davon werden weltweit im Jahr verbraucht. Palmöl dient zunehmend als Ersatz für gesundheitsschädigende Transfette und als Bio-Alternative für diverse Erdölprodukte. Es ist ein Milliardengeschäft geworden. Doch nur die wenigsten wissen, dass sie es überhaupt zu sich nehmen. Viele haben noch nie davon gehört. Immerhin ist es in der EU seit Dezember 2014 kennzeichnungspflichtig.

Für die einen ist Palmöl ein billiges, naturnahes Fett. In den Hauptanbauländern Malaysia und Indonesien ist die Armut durch den Palmöl-Boom stark zurückgegangen. Für Umweltorganisationen hingegen sind die Palmöl-Plantagen tickende Klima-Zeitbomben. Wertvolle Regenwälder werden unwiederbringlich zerstört, weil sie riesigen Monokulturen weichen müssen. Das "Weltjournal" untersucht, ob auch die Langzeitfolgen ausreichend bedacht werden.

WELTjournal +: "Verschwendung - Essen für den Müll"

Essen ist in: Kochshows boomen, kulinarische Zeitschriften, Food-Blogs und Restaurantkritiken werden serienweise verschlungen. Wie kommt es dann, dass praktisch die Hälfte unseres Essens im Müll landet? In der EU sind das jährlich 90 Millionen und weltweit gar 1,3 Milliarden Tonnen Lebensmittel. Gleichzeitig leiden 870 Millionen Menschen Hunger.

Für die Dokumentation untersucht ein amerikanisches Filmemacher-Paar die Lebensmittelverschwendung bei Produktion, Lagerung, Weiterverarbeitung, Auslieferung und Konsum. Ein Jahr lang unterziehen sich die beiden einem abenteuerreichen Selbstversuch, bei dem sie kein Essen mehr kaufen und nur noch Entsorgtes konsumieren.

Beide Sendungen sind nach der TV-Ausstrahlung sieben Tage auf der Video-Plattform ORF-TVthek (http://TVthek.ORF.at) als Video-on-Demand abrufbar.

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