FPÖ-Kickl: Staatskünstler flippen aus - Strache-Beschimpfungen am laufenden Band

ORF muss Konsequenzen ziehen - FPÖ wird Stiftungs- und Publikumsrat mit Causa beschäftigen

Wien (OTS) - Als Ausdruck steigender Nervosität vor den zu erwartenden Stimmengewinnen der Freiheitlichen, wertete FPÖ-Generalsekretär NAbg. Herbert Kickl die Häufung an Verbalinjurien gegen FPÖ-Chef HC Strache. "An vorderster Front finden sich von den Regierenden angefütterte Staatskünstler, die sich derzeit offenbar bemüßigt fühlen ihr Dasein am Futtertrog des öffentlich-rechtlichen Rundfunks durch wüste Beschimpfungen Straches zu rechtfertigen", so Kickl.

Jüngstes Beispiel sei der bereits in der Vergangenheit durch perverse 9/11-Verherrlichungen aufgefallene sogenannte "Rapper" Nazar, der Strache als "Hurensohn" bezeichnet habe. Offenbar habe sich Nazar auf diese Weise für sein Engagement durch den ORF beim Eurovisionssongcontest bedanken und sich der SPÖ für weitere Wahlkampf-Kooperationen in Wien anbieten wollen, vermutet Kickl, für den Nazar eher ein Fall für den Psychiater als für eine Bühne ist. "Dass der ORF angesichts des bekannten 9/11 Eklats des Favoritener Schrumpf-Bushido überhaupt auf die Idee gekommen ist, diesen Herren zu engagieren, ist schon für sich ein Skandal. Wenn jetzt nach dem jüngsten Eklat keine Konsequenzen gezogen werden, macht der ORF damit seine Anti-FPÖ-Strategie auch im Bereich der Unterhaltung offenkundig", so Kickl, der eine Stellungnahme des Generaldirektors erwartet.

Nicht locker lasse die FPÖ auch in der Untertitel-Causa der Serie "Vorstadtweiber", kündigte Kickl die Befassung des ORF-Stiftungs- bzw Publikumsrates an. Es sei zu vermuten, dass das "Hoppala" kein solches gewesen sondern Teil einer Vorwahl-Diffamierungskampagne gegen den FPÖ-Chef sei. Man wundere sich jedenfalls, warum solche "Pannen" nie im Zusammenhang mit Vertretern anderer Parteien passieren würden. In dieses Bild des FPÖ-, bzw. Strache-Bashings passe jedenfalls auch der private Ausritt einer offenbar abgehobenen Serien-Darstellerin im Zuge des Villacher Faschings. "Dass Frau Sprenger jetzt der Mumm fehlt, zu Ihren Peinlichkeiten zu stehen und sich zu entschuldigen anstatt zu versuchen, die Tatsachen zu verdrehen, ist bezeichnend für ihr politisches und moralisches Heldentum. Dass die anwesenden ORF-Granden allerdings bis dato kein Wort des Bedauerns gefunden haben, ist ein handfester Skandal und zeigt einmal mehr, dass Selbstherrlichkeit und parteiisches Verhalten leider an die Stelle von politischem Anstand und fairem Verhalten allen gegenüber getreten sind", führte Kickl aus. Kritik an der Politik der FPÖ oder an Aussagen von Politikern sei das Eine. Wüste Beschimpfungen, Beleidigungen und Verächtlichmachungen, das Andere, sagte Kickl, der darauf verwies, dass sich die FPÖ derartige Verbalinjurien, egal von wem, nicht bieten lasse.

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