- 14.02.2015, 14:06:22
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Zukunft der Bäuerinnen und Bauern gestalten
Präsentation der Kandidaten des NÖ Bauernbunds für Landwirtschaftskammerwahl vor 2500 Delegierten im VAZ

Utl.: Präsentation der Kandidaten des NÖ Bauernbunds für
Landwirtschaftskammerwahl vor 2500 Delegierten im VAZ =
St. Pölten (OTS) - Selbstbewusst und einsatzfreudig stellte der NÖ
Bauernbund am Samstag (14.2.) bei der offiziellen
Wahlauftaktveranstaltung für die Landwirtschaftskammerwahl seine
Schlagkraft und seine Mobilisierungskraft unter Beweis. Gemäß dem
Motto "Starke Bauern. Starker.Bund - Ein Bund fürs Leben" kamen 2500
Delegierte zur Präsentation der Bauernbund-Kandidaten und der
Wahlziele in das VAZ St. Pölten.
"Der Bauernbund steht vor den Bauern bei Neid- und Vermögenssteuern,
der Bauernbund arbeitet mit den Bauern für die Konsumenten und der
Bauernbund setzt sich für die Zukunft der jungen Hofübernehmer ein.
Wir wollen für die Bauern da sein und dafür brauchen wir eine starke
Landwirtschaftskammer mit starken Funktionärinnen und Funktionären,
die agrarpolitische Themen anpacken und die vor allem immer die
Menschen in den Vordergrund stellen", sagte der Spitzenkandidat, NÖ
Bauernbundobmann LK-Präsident Hermann Schultes.
Trotzdem der absoluten Mehrheit in der Vollversammlung des
Bauernparlaments findet von Seiten der mitgliederstärksten
Teilorganisation der ÖVP in Richtung auf den 1. März ein Wahlkampf
mit Argumenten für jeden Wähler statt. Und auch auf Großplakaten und
Wahlsujets, auch versehen mit dem Motto "Ein Bund fürs Land", ebenso
wie auf T-Shirts mit kernigen Sprüchen wie "Sturschädel und stolz
drauf" wird um Stimmen geworben. Neben den 76 Kandidaten und
Kandidaten für das Bauernparlament in St. Pölten kandidieren weitere
1496 Bauernbund-Kandidaten für die Wahl in den Bezirksbauernkammern.
Neben Hermann Schultes wiesen auch die LK-Vizepräsidenten und
Bauernbund-Kandidaten Theresia Maier und Otto Auer auf die
hochwertigen Qualitätsprodukte der Bauern und deren Leistungen für
die Gesellschaft hin. So versorgen vier Prozent der
Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher 96 Prozent der
Bevölkerung mit hochqualitativen Lebensmitteln, sorgen für
erneuerbare Energien, eine gepflegte Landschaft und den Erhalt von
Kultur und Tradition. Die Bauern sind zudem wichtige Partner der
regionalen Wirtschaft, jeder landwirtschaftliche Betrieb sichert zwei
bis drei Arbeitsplätze in den vor- und nachgelagerten Bereichen. In
Summe sind dies 130.000 Arbeitsplätze in Niederösterreich.
In Bezug auf die laufenden TTIP-Verhandlungen hielt Schultes fest,
dass er engere Handelsbeziehungen zwischen der EU und den USA auch
als Chance für Landwirte und Kleinbetriebe erachte: "Der Bauernbund
und die Landwirtschaftskammer stimmen nur dann zu, wenn die Chancen
größer als etwaige Risiken sind. Denn nur ein faires Abkommen bringt
neue Markt-Chancen für die österreichische Landwirtschaft", so der
Spitzenkandidat. "Bundeskanzler Werner Faymann, der dem
Verhandlungsauftrag für TTIP und allen Vorgängen mehrfach zugestimmt
hat, darf sich nicht aus seiner Verantwortung davon stehlen, sondern
muss er dafür sorgen, dass unserer hochwertigen Produkte durch
entsprechende geschützte geografischen Angaben kopiersicher sind und
Wertschöpfung im Export bringen können." Die heimischen Produkte
bräuchten nämlich einen härteren Kopierschutz gegen billige Imitate,
die Zahl der bereits geschützten Ursprungsmarken müsse von derzeit
vier bis 2016 auf mindestens 30 bis 50 erhöht und zuvor deren
Zulassungsverfahren vereinfacht werden.
"Der Bauernstand hat Kraft, ohne ihn gibt es keine Zukunft, und er
schafft die Grundlagen für die Lebensqualität", riefen auch
Landeshauptmann Erwin Pröll und Landwirtschaftsminister Andrä
Rupprechter zu Einigkeit und Geschlossenheit auf. Nur ein starker
Bauernbund könne die Interessen der Landwirtschaft am besten
vertreten, so Pröll. So versorgen vier Prozent der Bevölkerung 96
Prozent der Bürger mit hochqualitativen Lebensmitteln, sorgen für
erneuerbare Energien und sichern 130.000 Arbeitsplätze in den vor-
und nachgelagerten Bereichen in Niederösterreich. Der Veranstaltung
wohnten unter anderen auch Landtagspräsident Hans Penz,
Agrar-Landesrat Stephan Pernkopf, NÖ Bauernbunddirektorin Klaudia
Tanner, die die Veranstaltung gemeinsam mit Gerald Groß und Peter
Madlberger moderierte, Ehrenobmann Rudolf Schwarzböck,
Weinbau-Präsident Johannes Schmuckenschlager sowie VP
NÖ-Landesgeschäftsführer Gerhard Karner, Landesbäuerin Irene
Neumann-Hartberger und zahlreiche Abgeordnete und ranghöchste
Vertreter von Genossenschaften und Sicherheitsorganisationen bei. Die
für den Anlass eigens gegründete Erste Niederösterreichische
Bauernbundkapelle mit 50 Musikern wurde vom ehemaligen
Weinbau-Präsidenten Josef Pleil dirigiert.
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