• 12.02.2015, 15:56:20
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Heinisch-Hosek: " Untersuchung eingeleitet. Benotung der Arbeiten völlig gesichert! Projektteam sofort verstärkt"

"Abgabe der elektronischen Version der vorwissenschaftlichen Arbeit auch in der Schule möglich. Die Arbeiten werden anerkannt."

Utl.: "Abgabe der elektronischen Version der vorwissenschaftlichen
Arbeit auch in der Schule möglich. Die Arbeiten werden
anerkannt." =

Wien (OTS) - Sofortige Konsequenzen für die Verantwortlichen hat
Bundesministerin Gabriele Heinisch-Hosek aufgrund der Vorkommnisse in
Zusammenhang mit den Uploadproblemen der vorwissenschaftlichen Arbeit
angekündigt. Erste Konsequenz: Das Projektteam wurde mit zusätzlichen
personellen Ressourcen verstärkt und hat eine neue Leitung.

"Ich verstehe die Verunsicherung der SchülerInnen, Eltern und
LehrerInnen. Die Stresssituation rund um die Matura ist
grundsätzlich intensiv und sich dann auch noch mit EDV-Problemen
herumzuschlagen, darf nicht passieren. Ich habe bereits die genaue
Untersuchung der Angelegenheit eingeleitet", so die
Bildungsministerin.

Die mit der Abwicklung beauftragte Linzer Firma wurde angewiesen,
sofort alle technischen Möglichkeiten auszuschöpfen, um das
reibungslose Hochladen zu gewährleisten. "Es darf keinerlei
Verzögerung mehr geben. Wir haben im Vorfeld bereits
Server-Stresstests verlangt und auch auf die zu erwartende Menge
hingewiesen. Die Firma hat uns sowohl Kapazität als auch
reibungslosen Ablauf vertraglich zugesichert."

Weiterer Schritt der Ministerin ist, eine zusätzliche Verstärkung des
zuständigen Projektteams im BMBF, um auf aktuelle Probleme reagieren
zu können. Rund um die vorhandenen LandeskoordinatorInnen zur
Reifeprüfung werden in den Bundesländern Informationsteams aufgebaut,
um die direkte Kommunikation mit SchülerInnen, Eltern und LehrerInnen
direkter zu gestalten und besser zu gewährleisten. Weiters werden die
JuristInnen des BMBF prüfen, ob die Verträge korrekt eingehalten
wurden.

Erfreulich ist, dass mit derzeitigem Stand um 15 Uhr bereits 4.772
Arbeiten von den in dieser Woche erwarteten 8.000 hochgeladen wurden.
Parallel haben auch 6.109 SiebtklässlerInnen ihre Themenbereiche für
ihre geplante VwA auf die Plattform hochgeladen.

Seit Mittwoch Mittag gibt es auch eine Fehlermeldung bei zu großen
Dateien mit genauen Informationen zum Komprimieren bzw. dass eine
Abgabe in der Schule möglich ist. Bei dringenden Fragen können sich
SchülerInnen und Eltern im Ministerium unter der Nummer 0664/851 30
49 informieren.

Erneut weist die Bildungsministerin klar darauf hin, dass eine Abgabe
der Arbeit (ausgedruckt UND elektronisch) in der Schule ebenfalls
möglich ist. "Es braucht niemand Angst haben, dass seine oder ihre
Arbeit nicht angenommen wird. Jede vorwissenschaftliche Arbeit, die
zeitgerecht ausgedruckt und elektronisch abgegeben wurde, wird auch
benotet werden", so die Ministerin.

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