Heinisch-Hosek: " Untersuchung eingeleitet. Benotung der Arbeiten völlig gesichert! Projektteam sofort verstärkt"

"Abgabe der elektronischen Version der vorwissenschaftlichen Arbeit auch in der Schule möglich. Die Arbeiten werden anerkannt."

Wien (OTS) - Sofortige Konsequenzen für die Verantwortlichen hat Bundesministerin Gabriele Heinisch-Hosek aufgrund der Vorkommnisse in Zusammenhang mit den Uploadproblemen der vorwissenschaftlichen Arbeit angekündigt. Erste Konsequenz: Das Projektteam wurde mit zusätzlichen personellen Ressourcen verstärkt und hat eine neue Leitung.

"Ich verstehe die Verunsicherung der SchülerInnen, Eltern und LehrerInnen. Die Stresssituation rund um die Matura ist grundsätzlich intensiv und sich dann auch noch mit EDV-Problemen herumzuschlagen, darf nicht passieren. Ich habe bereits die genaue Untersuchung der Angelegenheit eingeleitet", so die Bildungsministerin.

Die mit der Abwicklung beauftragte Linzer Firma wurde angewiesen, sofort alle technischen Möglichkeiten auszuschöpfen, um das reibungslose Hochladen zu gewährleisten. "Es darf keinerlei Verzögerung mehr geben. Wir haben im Vorfeld bereits Server-Stresstests verlangt und auch auf die zu erwartende Menge hingewiesen. Die Firma hat uns sowohl Kapazität als auch reibungslosen Ablauf vertraglich zugesichert."

Weiterer Schritt der Ministerin ist, eine zusätzliche Verstärkung des zuständigen Projektteams im BMBF, um auf aktuelle Probleme reagieren zu können. Rund um die vorhandenen LandeskoordinatorInnen zur Reifeprüfung werden in den Bundesländern Informationsteams aufgebaut, um die direkte Kommunikation mit SchülerInnen, Eltern und LehrerInnen direkter zu gestalten und besser zu gewährleisten. Weiters werden die JuristInnen des BMBF prüfen, ob die Verträge korrekt eingehalten wurden.

Erfreulich ist, dass mit derzeitigem Stand um 15 Uhr bereits 4.772 Arbeiten von den in dieser Woche erwarteten 8.000 hochgeladen wurden. Parallel haben auch 6.109 SiebtklässlerInnen ihre Themenbereiche für ihre geplante VwA auf die Plattform hochgeladen.

Seit Mittwoch Mittag gibt es auch eine Fehlermeldung bei zu großen Dateien mit genauen Informationen zum Komprimieren bzw. dass eine Abgabe in der Schule möglich ist. Bei dringenden Fragen können sich SchülerInnen und Eltern im Ministerium unter der Nummer 0664/851 30 49 informieren.

Erneut weist die Bildungsministerin klar darauf hin, dass eine Abgabe der Arbeit (ausgedruckt UND elektronisch) in der Schule ebenfalls möglich ist. "Es braucht niemand Angst haben, dass seine oder ihre Arbeit nicht angenommen wird. Jede vorwissenschaftliche Arbeit, die zeitgerecht ausgedruckt und elektronisch abgegeben wurde, wird auch benotet werden", so die Ministerin.

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