• 12.02.2015, 12:39:46
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SPÖ Kärnten zu Polizeiplanstellen: Erster Schritt getan, weitere müssen folgen

Seiser, Schober: Umdenken bei Innenministerin Mikl-Leitner ist zu begrüßen. 55 Planstellen für Kärnten decken jedoch nicht den tatsächlichen Personalbedarf.

Utl.: Seiser, Schober: Umdenken bei Innenministerin Mikl-Leitner ist
zu begrüßen. 55 Planstellen für Kärnten decken jedoch nicht
den tatsächlichen Personalbedarf. =

Klagenfurt (OTS) - Klubobmann LAbg. Herwig Seiser und
Sicherheitssprecher LAbg. Rudolf Schober zeigen sich, nach
mehrmaliger Aufforderung der SPÖ für mehr Polizeiplanstellen in
Kärnten, ob der jüngsten Bewegung im Innenministerium erfreut. "Wenn
es um Schutz und Sicherheit der Bevölkerung geht, machen wir keine
Faschingsscherze. Hat Innenministerin Mikl-Leitner vor kurzem die
Forderung nach mehr Polizeiplanstellen noch als Humbug tituliert,
dürfte es bei ihr nach Studium der tatsächlichen offenen Planstellen
in Kärnten offenbar ein Umdenken gegeben haben", begrüßt Seiser die
Tatsache, dass noch heuer 55 zusätzliche Planstellen für Kärnten
genehmigt wurden.

Bereits im September dieses Jahres wird es einen Ausbildungsgrundkurs
für 25 angehende Polizistinnen und Polizisten geben. Zu den 7
Exekutivbeamtinnen und Beamten aus Tirol werden zusätzlich weitere 20
aus anderen Bundesländern Kärnten zugeteilt. Drei Versetzungen aus
Salzburg haben ihren Dienst im südlichsten Bundesland bereits mit 1.
Jänner 2015 angetreten.

Schober begrüßt den ersten Schritt im Bundesministerium, fordert
Innenministerin Mikl-Leitner aber gleichzeitig zu weiteren Maßnahmen
auf. "Jene 55 Planstellen decken bei weitem nicht den Bedarf des
dringend notwendigen Exekutivpersonals. Derzeit fehlen in Kärnten 166
Planstellen - in Ausblick auf die angehenden Pensionierungen werden
es im Jahr 2017 400 Exekutivbeamtinnen und Beamte sein", ruft Schober
der Innenministerin die Zahlen nochmals in Erinnerung.

Die SPÖ Kärnten fordert Mikl-Leitner daher nachdrücklich auf, den
Personalbedarf in der Kärntner Exekutivbeamtenschaft nach dessen
offenen Planstellen zu kompensieren, damit die Polizistinnen und
Polizisten einen geregelten Dienst versehen können und so der Schutz
und die Sicherheit der Bevölkerung in Kärnten gewährleistet ist.

(Schluss)

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