• 12.02.2015, 11:35:32
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Wiener Stadtwerke: 5,7 Mrd. Euro Wertschöpfung und 64.300 Arbeitsplätze für Wien

Vizebürgermeisterin Renate Brauner und Wiener Stadtwerke-Generaldirektor Martin Krajcsir präsentierten volkswirtschaftliche Studie zum "Stadtwerke-Effekt"

Utl.: Vizebürgermeisterin Renate Brauner und Wiener
Stadtwerke-Generaldirektor Martin Krajcsir präsentierten
volkswirtschaftliche Studie zum "Stadtwerke-Effekt" =

Wien (OTS) - Die Wiener Stadtwerke tragen über direkte und dadurch
ausgelöste Wertschöpfung rund sechs Prozent zur wirtschaftlichen
Leistung Wiens und fünf Prozent zum Wiener Arbeitsmarkt bei. Dies ist
das zentrale Ergebnis einer volkswirtschaftlichen Studie, die Wiens
Finanz- und Wirtschaftsstadträtin Renate Brauner und Wiener
Stadtwerke-Generaldirektor Martin Krajcsir am Donnerstag gemeinsam
präsentierten. In Zahlen ausgedrückt: Die rund 16.000
MitarbeiterInnen der Wiener Stadtwerke lösen eine Wertschöpfung von
5,7 Mrd. Euro sowie in Summe 64.300 gesicherte Arbeitsplätze in
Österreich aus. "Die Wiener Stadtwerke sind Wiens wichtigster
Partner, wenn es um Erhalt und Ausbau der Lebensadern der Stadt
geht", unterstrich die Vizebürgermeisterin die Bedeutung des
Unternehmens.

In der Studie selbst wird vom "Stadtwerke-Effekt" gesprochen, wie
Generaldirektor Krajcsir ausführte: Die über 16.000 Beschäftigten
generierten 2013 einen Umsatz von 3 Mrd. Euro und damit eine
geschätzte Wertschöpfung von 1,627 Mrd. Euro. Dieser direkte Effekt
aus dem laufenden Betrieb erhöht sich laut den Wirtschaftsforschern
um rund 3,2 Mrd. Euro bzw. 35.000 Beschäftigte - ausgelöst durch
Wertschöpfung bei Zulieferern und die gestiegene Konsumnachfrage.
Macht in Summe rund 4,8 Mrd. Euro Wertschöpfung und 50.700
Beschäftigte. Darüber hinaus investieren die Wiener Stadtwerke
durchschnittlich mehr als 767 Mio. Euro im Jahr in die Infrastruktur,
was laut Wirtschaftsforschern weitere 900 Mio. Euro und 13.600
Arbeitsplätze auslöst. In Summe ergibt das für das Jahr 2013 eine
Wertschöpfung von 5,724 Mrd. Euro und 64.300 Arbeitsplätzen in
Österreich.

Brauner verwies auf die Herausforderungen an kommunale
Infrastruktur-Unternehmen durch den starken demographischen Wandel:
"Wien wächst, in den kommenden 15 Jahren um rund 230.000
Einwohnerinnen und Einwohner. Die Weiterentwicklung der Energie- und
Verkehrsnetze spielt hier eine enorm wichtige Rolle." Auf dem Weg zur
Smart City Wien gelte es, nicht nur das Wachstum der Stadt zu
begleiten, sondern höchst ambitionierte Ziele zu erreichen: "Das Wien
der Zukunft soll ökologisch, wirtschaftlich und sozial den höchsten
Ansprüchen gerecht werden", so Brauner. Die Wiener Stadtwerke seien
hier ein zentraler Player. Und darüber hinaus ein wichtiger
Arbeitgeber, der nicht zuletzt auch über 400 Lehrlinge ausbilde.

Eine besonders wichtige Rolle spielen die Wiener Stadtwerke auch als
regionaler Einkäufer, ergänzte Krajcsir: Laut der Studie der
Wirtschaftsberatungsagentur Agnes Streissler stammen 82 Prozent des
Gesamtwerts aller Waren und Dienstleistungen, die die Wiener
Stadtwerke kaufen, von Wiener Zulieferern. Gemessen am Wert dieser
Waren und Dienstleistungen kommen sogar 98 Prozent von in Österreich
ansässigen Unternehmen. Durch die Studie bestätigt sieht sich der
Generaldirektor zudem bei den langfristigen Investitionen, die Jahr
für Jahr weit über den Abschreibungen liegen würden. Von 2014 bis
2019 investieren die Wiener Stadtwerke in Summe rund 4 Mrd. Euro,
bestätigte Krajcsir.

Brauner und Krajcsir zeigten sich überzeugt, dass diese positiven
Effekte für den Wirtschaftsstandort vor allem auch aus der Tatsache
rühren, dass die Wiener Stadtwerke zu 100 Prozent in kommunalem
Eigentum stehen. Das unternehmerische Handeln nicht nur an
Gewinnmaximierung zu orientieren bedeute etwa, allen Wienerinnen und
Wienern leistbare Angebote wie die Jahreskarte um 365 Euro machen zu
können. "Wäre die Wiener Jahreskarte so teuer wie jene Berlins, wäre
das verfügbare Einkommen der Wienerinnen und Wiener um fast 200 Mio.
Euro geringer", zeigte Krajcsir abschließend beispielhaft auf.

Service: Fotos von der Pressekonferenz sowie die Studie stehen ab ca
14 Uhr unter
http://mediathek.wienerstadtwerke.at/pindownload/login.do?pin=K0T1W
zum Download bereit. Nötigenfalls PIN-Code K0T1W selbst eingeben.

Über die Wiener Stadtwerke Holding AG

Die Wiener Stadtwerke sind der bedeutendste
Infrastrukturdienstleister im Großraum Wien. Als Wirtschaftsmotor ist
Österreichs größter kommunaler Infrastrukturdienstleister mit drei
Milliarden Euro Umsatz und rund 16.000 MitarbeiterInnen eine
treibende Kraft für den Wirtschaftsstandort Wien. Zum Konzern gehören
Wien Energie, Wiener Netze, Wiener Linien, Wiener Lokalbahnen, Wipark
sowie Bestattung und Friedhöfe Wien.

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