- 11.02.2015, 12:30:32
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Morawitz: Land- und Forstwirtschaft lehnt Eigentumssteuern strikt ab
Motor im ländlichen Raum: Bauern sichern 550.000 Arbeitsplätze
Utl.: Motor im ländlichen Raum: Bauern sichern 550.000 Arbeitsplätze =
Wien (OTS) - "Unsere Land- und Forstwirtschaft ist zusammen mit den
vor- und nachgelagerten Sektoren ein bedeutender Wirtschaftsfaktor im
ländlichen Raum und sichert so rund 550.000 Arbeitsplätze. Die
bäuerlichen Familien halten unsere Orte und Regionen lebendig und
garantieren das Funktionieren der dörflichen Infrastruktur und des
Soziallebens. Bäuerliche Betriebe sind somit wirtschaftlicher Motor,
ökologische Triebfeder und soziales Schutzschild gleichermaßen. Wer
also die Höfe in ihrer Substanz gefährdet, gefährdet auch die
vielfältigen Funktionen des Agrarsektors für den gesamten ländlichen
Raum", stellte heute Nikolaus Morawitz von der Landwirtschaftskammer
Österreich anlässlich der Eigentums-Informationskampagne des
österreichischen Mittelstandes fest.
Grundsteuer und Abgaben werden schon höher
"Derzeit ist die Hauptfeststellung der land- und
forstwirtschaftlichen Einheitswerte im Gang, die zu einer erheblichen
Erhöhung der Grundsteuer und anderer Abgaben für den Agrarbereich
führen wird. Die niedrige Ertragskraft dieses Sektors erlaubt somit
keine zusätzliche Besteuerung des Eigentums, welcher Art auch immer,
weil diese zwangsläufig die Erhaltung der Familienbetriebe in der
Land- und Forstwirtschaft gefährden würde", warnte Morawitz.
"Die bäuerlichen Familienbetriebe erwirtschaften ihr Einkommen in
erster Linie durch ihren hohen Arbeitseinsatz und soviel wie gar
nicht durch Verzinsung des eingesetzten Vermögens, auch wenn der
Sektor zunehmend kapitalintensiv ist. Die LK Österreich lehnt daher
neue Eigentumssteuern, unter welchem Titel auch immer, ab. Denn
landwirtschaftliches Eigentum hat auch einen gesellschaftspolitschen
Wert für den gesamten ländlichen Raum und kommt sowohl Bauern,
Wirtschaft und Arbeitsplätzen zugute", so Morawitz.
(Schluss)
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