ASFINAG: KEINE GEFAHR NACH GASAUSTRITT BEI BOHRLOCH IM KARAWANKENTUNNEL

Aus Sicherheitsgründen Sperre für Verkehr; Arbeiter abgezogen; Tunnel wurde ausgelüftet

Klagenfurt (OTS) - Zu einem Gasaustritt im Zuge der Probebohrungen kam es heute früh im Karawankentunnel an der Grenze von Österreich und Slowenien. Derzeit finden dort als Vorbereitung für den Neubau der zweiten Tunnelröhre entsprechende Erkundungsbohrungen statt. Weil bei diesen Arbeiten auch immer mit Gasaustritten gerechnet wird, sind die Bohrlöcher mit Gaswarngeräten ausgestattet. Eines davon zeigte heute früh einen Austritt von Schwefelwasserstoff an, ein übel nach faulen Eiern riechendes Gas. Umgehend trat der ASFINAG-Alarmplan in Kraft. Alle Arbeiter wurden aus dem Tunnel abgezogen, der Tunnel selbst aus Sicherheitsgründen auch für den Verkehr gesperrt.
Die Feuerwehr Villach ist mittlerweile vor Ort und nahm bereits genauere Messungen vor. Parallel dazu wurde der Tunnel schon vorsorglich "ausgelüftet". Das Gas war auch nur unmittelbar vor dem Borloch messbar, das Bohrloch selbst wird nach Abschluss des Einsatzes wieder verschlossen. Die Bohrung war auf 100 Meter in den Berg geplant, kurz davor wurde diese Gasblase angetroffen. Eine Gefahr für Personen bestand dabei definitiv zu keiner Zeit.
Die Dauer der Arbeiten und der Sperre des Tunnels ist derzeit nicht absehbar.

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