• 09.02.2015, 09:36:13
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Umfrage im Auftrag der ING-DiBa: Ein Viertel aller Paare hat Geldgeheimnisse - GRAFIK

Wien (OTS) - Anlässlich des bevorstehenden Valentinstages beschäftigt
sich die aktuelle Umfrage der ING-DiBa Direktbank Austria mit
Geldgeheimnissen in Partnerschaften - bei "heimlichen" Ersparnissen
sind Österreicher top.

Dass Ehrlichkeit die Basis jeder guten (Liebes)beziehung ist, ist
allgemein gültig. Dass die Praxis oft anders aussieht, wohl auch.
Auch in Geldangelegenheiten, wie die aktuelle Umfrage der ING-DiBa
zeigt.

So gab fast ein Viertel der befragten 1.000 Österreicher zu (24%) zu,
ein Bank- oder Sparkonto zu besitzen, von dem der Partner nichts
weiß. Damit liegen wir - nach der Türkei mit 28% - europaweit an
zweiter Stelle in Sachen "finanzielles Geheimnis". Bei den Deutschen
sind es zum Beispiel 17%, die ihrem Partner nichts von der Existenz
weiterer Konten verraten, bei den Niederländern sind es nur knapp
13%.

Aus der Praxis weiß Roel Huisman, CEO der ING-DiBa Direktbank
Austria, dass die Gründe dafür mannigfaltig sein können - durchaus
aber auch im positiven Sinne: "Viele legen für ihre Lieben regelmäßig
Geld auf ein Sparkonto, um sie später mit einer schönen Summe zu
überraschen bzw. zu beschenken."

Verschwiegener Westen, offener Osten - die Geldgeheimnisse der
Österreicher

Die meisten Geldgeheimnisse haben demnach wohl die Vorarlberger. Hier
gibt jeder Zweite (50%) zu, seinem Partner bislang nichts von einem
weiteren Konto oder Sparbuch erzählt zu haben. In Tirol sind es auch
noch immerhin 38%, die eben jenes Geheimnis hüten. Im Gegensatz dazu
dürfte im Burgenland eine andere Haltung vorherrschen, denn im
östlichsten Teil von Österreich haben dem Vernehmen nach nur 7%
Geldgeheimnisse in der Partnerschaft.

Weniger Geheimnisse beim Einkommen und auch bei den Schulden

Bezüglich der Höhe des Einkommens dürfte in Partnerschaften mehr
Transparenz herrschen. 85% der Österreicher sagen, dass ihr Partner
exakt die Höhe ihres Einkommens kennt. In 13% der Fälle ist nicht
klar, wie viel regelmäßig am Konto des Partners eingeht.

Regional betrachtet sind es auch im Hinblick auf das Einkommen wieder
die Vorarlberger, die offensichtlich weniger preisgeben oder weniger
über Finanzen reden: nur jeder Dritte (32%) gibt an, dass der Partner
über die Einkommenshöhe Bescheid weiß.

Bei den Schulden stellen sich die Fakten ähnlich dar. 89% der
Österreicher haben kein Problem damit, den Partner über ihre Schulden
aufzuklären. 9% aber sehr wohl.

Übrigens deuten die vorliegenden Daten der Umfrage auf keine
merklichen geschlechtsspezifischen Unterschiede hin: Frauen wie
Männer nehmen - was die Transparenz in Geldangelegenheiten in der
Beziehung anbelangt - ähnliche Haltungen ein.

Etwa jeder Dritte toleriert ein Geldgeheimnis

28% der Österreicher finden, dass Geldgeheimnisse in der
Partnerschaft normal sind. Der Großteil aber, nämlich 67% sind
Verfechter von Ehrlichkeit. Im Burgenland sind es sogar ganze 74%,
die von ihrem Partner wohl absolute Offenheit erwarten. Und in dem
Vernehmen nach eher verschwiegenen Vorarlberg sind es auch 63%.

Der Blick über die Grenze - lockere Franzosen, strenge
Niederländer

Interessant auch der Blick in das partnerschaftliche Geldleben der
Nachbarländer: während sich eine nicht unbeträchtliche Zahl an
Franzosen, Türken und Briten scheinbar sehr gelassen zeigt und meint,
dass ein Geldgeheimnis durchaus normal ist, überraschen die
Niederländer mit einem hohen Transparenzgrad und wenig Akzeptanz für
"money secrets".

Über die Umfrage

Die Umfrage der ING-DiBa Direktbank Austria ist Teil der ING
International Survey - einer Studienserie, die im Auftrag der ING
Group regelmäßig verschiedene Aspekte rund um die Themen "Umgang mit
und Wissen über Geld" beleuchtet. Für die Umfrage wurden vom Institut
Ipsos online in 13 Ländern (Belgien, Deutschland, Frankreich,
Großbritannien, Italien, Luxemburg, Niederlande, Österreich, Polen,
Rumänien, Spanien, Türkei, Tschechien) knapp 13.000 Personen ab 18
Jahren befragt. In Österreich wurden 1.000 Personen befragt.

Über die ING-DiBa Austria

Die ING-DiBa Direktbank Austria www.ing-diba.at ist mit 521.000
Kunden und Retail Balances (Summe aus Einlagen von Privatkunden,
Krediten an Privatkunden sowie verwaltetem Depotvolumen - Stand
12/2013) von 7,6 Mrd. Euro die klare Nummer 1 unter den Direktbanken.
Mit ihrer Produktstrategie setzt sie auf ein konzentriertes Portfolio
an einfachen Produkten aus den Bereichen Sparen, Kredit und Fonds.
Mit insgesamt 147 Mitarbeitern am Standort Wien Galaxy Tower ist die
Direktbank rund um die Uhr über Telefon, Post und Internet
erreichbar. Außerdem ermöglicht seit Mai 2014 ein eigener
Servicepoint in der Wiener Rotenturmstraße den direkten
Face-to-Face-Kontakt.

Grafik(en) zu dieser Aussendung finden Sie im AOM /
Originalgrafik-Service sowie im OTS-Grafikarchiv unter http://grafik.ots.at

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