- 06.02.2015, 10:00:06
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Überbordende Bürokratie gefährdet Tourismus-Arbeitsplätze und das Vereinswesen
Innsbruck (TP/OTS) - Großveranstaltungen sind ein wichtiges Element,
auf dem der Tiroler Tourismus aufbaut. Winter-Openings,
Weltcup-Veranstaltungen, Sport- und Brauchtumsevents generieren
hunderttausende Nächtigungen, allein der Ötztaler Radmarathon bringt
24.000 Nächtigungen. Diese Großveranstaltungen fußen auf der
Mitarbeit der Vereine. So sind für 4000 Starter beim Radmarathon
Ötztal 600 Helfer notwendig, die großteils ehrenamtlich arbeiten.
Jede Sachspende an diese Helfer kann lt. Bundesabgabenordnung als
Sachbezug angesehen werden und muss versteuert werden. Josef Falkner,
Präsident der Tiroler Tourismusvereinigung, fordert einen sofortigen
Stopp dieser Regelung und erklärt: "Das rücksichtslose Vorgehen der
Finanzprüfer raubt jeder beteiligten Organisation den Mut und
untergräbt unsere Veranstaltungen!" Ohne Achenseelauf, Tennisbewerbe
Kitzbühel, Air & Style am Bergisel oder die Nordische WM Seefeld
verlieren Tourismusmarken an Bekanntheit und Inhalt, betont Falkner.
Bei Beherbergern und Gastronomen bricht ohne Großevents die
Auslastung ein. Die Folge wird eine empfindliche Reduktion des
Beschäftigungsstandes sein.
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