- 05.02.2015, 14:40:28
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ORF: FPÖ-Kickl verlangt "Transparenzliste" für Nebenbeschäftigungen
Beraterverträge werden Nachspiel im Parlament haben - Aufklärung verlangt Kickl auch in Sachen Songcontest und Herrn/Frau Wurst
Utl.: Beraterverträge werden Nachspiel im Parlament haben -
Aufklärung verlangt Kickl auch in Sachen Songcontest und
Herrn/Frau Wurst =
Wien (OTS) - "Der ORF wird von den Zwangsbeiträgen der Zwangskunden
gespeist. Er ist verpflichtet, sorgsam und sparsam mit diesem Geld zu
wirtschaften. Diesem Auftrag entspricht die rot-schwarze
'Senderclique' offenbar genauso wenig wie dem
öffentlichen-rechtlichen Auftrag", sagte heute FPÖ-Generalsekretär
und Mediensprecher NAbg. Herbert Kickl in Zusammenhang mit Berater-
und Konsulentenverträgen im ORF.
"Dass sich der ORF Know-How, das intern vorhanden ist, für teures
Geld extra zukauft, ist ein Vertrag zulasten Dritter - nämlich der
Zwangsgebührenzahler. Wrabetz kann sich daher warm anziehen, denn das
wird auch im Parlament ein Nachspiel geben", so Kickl.
"Wenn man alles zusammenzählt, was vom ORF in den letzten Jahren
sinnfrei an Geld verbraten wurde, wäre sich wahrscheinlich ein satte
Gebührensenkung ausgegangen", so Kickl weiter. Aufklärung verlangt
Kickl auch in Sachen Songcontest "Dieses Spektakel kostet die
ORF-Kunden eine 'Lawine'. Mich würde interessieren, ob sich Frau/Herr
Wurst ihre/seine Mitwirkung extra bezahlen lässt. Sie/er wurde vom
ORF promoted und mit dem Geld der ORF-Zwangskunden großgemacht - da
sollte ihr/sein Engagement wohl drinnen sein. Oder gibt es
Sonderverträge?", so Kickl.
Der freiheitliche Mediensprecher fordert zudem die Offenlegung der
Nebenbeschäftigungen von den ORF-Redakteuren aufwärts - eine
Transparenzliste der Nebenbeschäftigungen analog zum Parlament. "Es
wäre für die Seher eines öffentlich-rechtlichen Senders, der zur
Objektivität verpflichtet wäre, durchaus interessant, wer wen coacht
oder wer bei wem gutes Geld durch Moderationen und Ähnliches
verdient", so Kickl.
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