ORF: FPÖ-Kickl verlangt "Transparenzliste" für Nebenbeschäftigungen

Beraterverträge werden Nachspiel im Parlament haben - Aufklärung verlangt Kickl auch in Sachen Songcontest und Herrn/Frau Wurst

Wien (OTS) - "Der ORF wird von den Zwangsbeiträgen der Zwangskunden gespeist. Er ist verpflichtet, sorgsam und sparsam mit diesem Geld zu wirtschaften. Diesem Auftrag entspricht die rot-schwarze 'Senderclique' offenbar genauso wenig wie dem öffentlichen-rechtlichen Auftrag", sagte heute FPÖ-Generalsekretär und Mediensprecher NAbg. Herbert Kickl in Zusammenhang mit Berater-und Konsulentenverträgen im ORF.

"Dass sich der ORF Know-How, das intern vorhanden ist, für teures Geld extra zukauft, ist ein Vertrag zulasten Dritter - nämlich der Zwangsgebührenzahler. Wrabetz kann sich daher warm anziehen, denn das wird auch im Parlament ein Nachspiel geben", so Kickl.
"Wenn man alles zusammenzählt, was vom ORF in den letzten Jahren sinnfrei an Geld verbraten wurde, wäre sich wahrscheinlich ein satte Gebührensenkung ausgegangen", so Kickl weiter. Aufklärung verlangt Kickl auch in Sachen Songcontest "Dieses Spektakel kostet die ORF-Kunden eine 'Lawine'. Mich würde interessieren, ob sich Frau/Herr Wurst ihre/seine Mitwirkung extra bezahlen lässt. Sie/er wurde vom ORF promoted und mit dem Geld der ORF-Zwangskunden großgemacht - da sollte ihr/sein Engagement wohl drinnen sein. Oder gibt es Sonderverträge?", so Kickl.

Der freiheitliche Mediensprecher fordert zudem die Offenlegung der Nebenbeschäftigungen von den ORF-Redakteuren aufwärts - eine Transparenzliste der Nebenbeschäftigungen analog zum Parlament. "Es wäre für die Seher eines öffentlich-rechtlichen Senders, der zur Objektivität verpflichtet wäre, durchaus interessant, wer wen coacht oder wer bei wem gutes Geld durch Moderationen und Ähnliches verdient", so Kickl.

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