• 05.02.2015, 14:18:17
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VP-Clubobmann Hueter: HOLUB, vom Aufdecker zum Zudecker und Ablenker

HCB: Büro-Email vom Mai 2014 hat den Start der Bodenproben bestätigt, nachdem die Holub-Umweltabteilung noch immer nicht tätig geworden war.

Utl.: HCB: Büro-Email vom Mai 2014 hat den Start der Bodenproben
bestätigt, nachdem die Holub-Umweltabteilung noch immer nicht
tätig geworden war. =

Klagenfurt (OTS) - "Ich bin fassungslos, wie in der Koalition
vorgegangen wird. Die Grünen befinden sich auf Grund der Untätigkeit
ihrer Umweltabteilung im HCB-Skandal voll im Eck und beginnen jetzt
um sich zu schlagen", sagt heute VP-Clubobmann Ferdinand Hueter auf
die ungeheuerlichen Behauptungen der Grünen im Landtag, LR Benger
habe schon seit Mai vom HCB-Vorkommen gewusst. "Mit dieser
Vorgangsweise helfen wir niemandem. Aber diese Anschuldigungen lassen
wir nicht auf uns sitzen", erklärt Hueter. Offensichtlich mutieren
Holub und seine Grünen vom Aufdecker zum Zudecker und vor allem zum
Ablenker!
Die Bodenproben auf HCB wurden schon im April vom damaligen Landesrat
Waldner in Auftrag gegeben, ebenso wie Proben an Milch und Futter,
nachdem HCB in Ricotta festgestellt worden war und die
Umweltabteilung trotz schriftlicher Aufforderung nicht tätig geworden
war. Im Mai hat der Sachbearbeiter im nunmehrigen Büro Benger die
Bodenproben noch einmal bestätigt, weil die Umweltabteilung auch im
Mai nicht tätig wurde.
Noch im April hat die Veterinärabteilung wegen der HCB-Vorkommen die
Umweltabteilung gebeten, die Ursache für das Umweltgift HCB im
Görtschitztal zu erforschen. "Rein gar nichts hat die Umweltabteilung
getan, obwohl es ihre Grundaufgabe ist, Umweltgifte festzustellen",
weist Hueter hin. Im Mai hat die Veterinärabteilung die
Umweltabteilung dann noch einmal gebeten, tätig zu werden. Auch zu
diesem Zeitpunkt hat die Umweltabteilung ihre Aufgabe, einem
Umweltgift auf die Spur zu gehen, nicht wahrgenommen. "Verantwortlich
für seine Abteilung ist immer der politische Referent. Die Abteilung
von LR Holub hat alle anderen dumm sterben lassen", so Hueter. In
acht Monaten haben es weder Holub noch seine Abteilung geschafft, der
Ursache von HCB auf den Grund zu gehen. Erst ab November hat die
Umweltabteilung plötzlich sehr wohl gewusst, dass sie messen muss.
"Wäre die Umweltabteilung schon damals aktiv geworden, wäre den
Görtschitztalern viel erspart geblieben. Man hätte die
Kalk-Verwertung schon im April oder Mai stoppen können, wenn die
Umweltabteilung kontrolliert hätte und eingeschritten wäre", betont
Hueter.
Die Umweltabteilung habe laut Hueter gewusst, dass Österreichs
gefährlichste Deponie geräumt werden muss und der Blaukalk in
Wietersdorf verbrannt wird. Trotzdem habe sie tatenlos zugeschaut und
nichts kontrolliert. Zum Messen brauche man jedoch nichts, als den
Willen dazu.
"Jetzt LR Benger die HCB-Versäumnisse umzuhängen ist blanke Ironie.
Zumal die Landwirtschaftsabteilung die einzige war, die seit
Bekanntwerden des HCB in Ricotta großflächig Proben gezogen hat, um
festzustellen, wie verbreitet HCB in der Region war", so Hueter.
(Schluss)

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