VP-Clubobmann Hueter: HOLUB, vom Aufdecker zum Zudecker und Ablenker

HCB: Büro-Email vom Mai 2014 hat den Start der Bodenproben bestätigt, nachdem die Holub-Umweltabteilung noch immer nicht tätig geworden war.

Klagenfurt (OTS) - "Ich bin fassungslos, wie in der Koalition vorgegangen wird. Die Grünen befinden sich auf Grund der Untätigkeit ihrer Umweltabteilung im HCB-Skandal voll im Eck und beginnen jetzt um sich zu schlagen", sagt heute VP-Clubobmann Ferdinand Hueter auf die ungeheuerlichen Behauptungen der Grünen im Landtag, LR Benger habe schon seit Mai vom HCB-Vorkommen gewusst. "Mit dieser Vorgangsweise helfen wir niemandem. Aber diese Anschuldigungen lassen wir nicht auf uns sitzen", erklärt Hueter. Offensichtlich mutieren Holub und seine Grünen vom Aufdecker zum Zudecker und vor allem zum Ablenker!
Die Bodenproben auf HCB wurden schon im April vom damaligen Landesrat Waldner in Auftrag gegeben, ebenso wie Proben an Milch und Futter, nachdem HCB in Ricotta festgestellt worden war und die Umweltabteilung trotz schriftlicher Aufforderung nicht tätig geworden war. Im Mai hat der Sachbearbeiter im nunmehrigen Büro Benger die Bodenproben noch einmal bestätigt, weil die Umweltabteilung auch im Mai nicht tätig wurde.
Noch im April hat die Veterinärabteilung wegen der HCB-Vorkommen die Umweltabteilung gebeten, die Ursache für das Umweltgift HCB im Görtschitztal zu erforschen. "Rein gar nichts hat die Umweltabteilung getan, obwohl es ihre Grundaufgabe ist, Umweltgifte festzustellen", weist Hueter hin. Im Mai hat die Veterinärabteilung die Umweltabteilung dann noch einmal gebeten, tätig zu werden. Auch zu diesem Zeitpunkt hat die Umweltabteilung ihre Aufgabe, einem Umweltgift auf die Spur zu gehen, nicht wahrgenommen. "Verantwortlich für seine Abteilung ist immer der politische Referent. Die Abteilung von LR Holub hat alle anderen dumm sterben lassen", so Hueter. In acht Monaten haben es weder Holub noch seine Abteilung geschafft, der Ursache von HCB auf den Grund zu gehen. Erst ab November hat die Umweltabteilung plötzlich sehr wohl gewusst, dass sie messen muss. "Wäre die Umweltabteilung schon damals aktiv geworden, wäre den Görtschitztalern viel erspart geblieben. Man hätte die Kalk-Verwertung schon im April oder Mai stoppen können, wenn die Umweltabteilung kontrolliert hätte und eingeschritten wäre", betont Hueter.
Die Umweltabteilung habe laut Hueter gewusst, dass Österreichs gefährlichste Deponie geräumt werden muss und der Blaukalk in Wietersdorf verbrannt wird. Trotzdem habe sie tatenlos zugeschaut und nichts kontrolliert. Zum Messen brauche man jedoch nichts, als den Willen dazu.
"Jetzt LR Benger die HCB-Versäumnisse umzuhängen ist blanke Ironie. Zumal die Landwirtschaftsabteilung die einzige war, die seit Bekanntwerden des HCB in Ricotta großflächig Proben gezogen hat, um festzustellen, wie verbreitet HCB in der Region war", so Hueter. (Schluss)

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