"Evolution Volkspartei" – Blümel 1: Die ÖVP will jünger und weiblicher werden - FOTO

Bewertungsphase von "Evolution Volkspartei" abgeschlossen - 13.000 Teilnehmer in drei Wochen – Dreischritt "Zuhören. Verstehen. Umsetzen." auf dem Weg zu einem erneuerten Grundsatzprogramm

Wien, 05. Februar (ÖVP PD) "Die ÖVP will jünger und weiblicher werden, aus Eigenverantwortung und Selbstverpflichtung. Das ist ein erster Sukkus aus der abgeschlossenen Bewertungsphase von
'Evolution Volkspartei', die von manchen schon als Mutation der ÖVP bezeichnet wird", unterstreicht ÖVP-Generalsekretär Gernot Blümel bei der heutigen Präsentation der zweiten Phase der Bewegung zur Weiterentwicklung der ÖVP, an der innerhalb von drei Wochen 12.835 Mitglieder teilgenommen haben. "Evolution Volkspartei" wurde vor rund fünf Monaten, am Beginn einer Phase des Aufschwungs, offiziell gestartet. Damit sei es möglich gewesen, aus einer Position der Stärke heraus über Inhalte zu diskutieren, da für jede und jeden klar war, dass es nicht um die Köpfe an der Spitze der ÖVP, sondern um die Zukunft der Volkspartei geht. "Unser Ziel war ein neues Grundsatzprogramm anlässlich 70 Jahre Volkspartei sowie ein erneuertes Organisationsstatut, das einer modernen Volkspartei entspricht. Und unser Ziel war es, jünger und weiblicher zu werden", betont Blümel. Daher habe man "Evolution Volkspartei – die Bewegung zur Weiterentwicklung der ÖVP - initiiert, die alle vorhandenen Erwartungen bei Weitem übertroffen hat, sagt der ÖVP-General. "Wir setzen auch hier jenen Dreischritt um, den wir uns schon beim Parteitag zum Motto genommen haben: 'Zuhören. Verstehen. Umsetzen.'. Vor einem Jahr haben wir die Zuhörphase mit einer Tour durch die Bundesländer begonnen, in deren Rahmen wir die Zukunft und die Weiterentwicklung der Volkspartei mit Funktionären aller Ebenen diskutiert haben", so Blümel. ****

Eine transparente Online-Plattform wie "Evolution Volkspartei, die in weiterer Folge ins Leben gerufen worden ist, habe es in Österreich für einen Parteiprogrammprozess bis dato nicht gegeben. Blümel: "Jede und Jeder, dem die Volkspartei ein Anliegen ist, egal ob Mitglied oder nicht, hat die Möglichkeit gehabt, an der Diskussions- und Einmeldephase von 'Evolution Volkspartei' teilzunehmen. Nach dieser Phase des Zuhörens, in der rund 3.000 Ideen gesammelt wurden, haben wir in der Phase des Verstehens
Fragen aus diesen Ideen und Vorschlägen abgeleitet. Nun geht es in die Phase des Umsetzens, in der wir aus den Ergebnissen der Bewertungsphase ableiten, welche konkreten Vorschläge, in welchen Ausformulierungen und Varianten, im Rahmen des kommenden Programm-und Reformparteitags im Mai 2015 zur Abstimmung kommen sollen."

Bei "Evolution Volkspartei" handle es sich um den größten Weiterentwicklungsprozess in der Geschichte der Österreichischen Volkspartei, auch bei anderen politischen Parteien habe es keine an Transparenz und Offenheit vergleichbare Bewegung gegeben. "An der Einmelde- und Diskussionsphase haben sich knapp 4.000 Personen beteiligt, wovon fast 51 Prozent keine Mitglieder der ÖVP waren. Das zeigt uns, dass eine niedrige Eintrittsbarriere den Kontakt der Bürgerinnen und Bürger mit politischen Bewegungen fördert", sagt Gernot Blümel. Von diesen rund 2.000 Personen, die vor "Evolution Volkspartei" noch nicht Mitglieder der ÖVP waren, sind bereits fast 1.000 Personen der Volkspartei beigetreten, um an der Bewertungsphase, die den Mitgliedern vorbehalten war, teilnehmen zu können. Blümel: "Damit haben wir zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen. Zum einen, möglichst viele Ideen zu generieren und zudem die Eintrittsschwelle in eine politische Partei niedrig zu halten und so die Menschen für eine Mitgliedschaft in der Volkspartei zu interessieren."

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