AK: Hol dir dein Geld zurück! Steuer sparen mit den Tipps der AK

Alle Infos zur ArbeitnehmerInnenveranlagung:www.holdirdeingeldzurueck.at

Wien (OTS) - Im Schnitt 200 Euro erhalten ArbeitnehmerInnen an zu viel bezahlten Steuern zurück. "Bei den hohen Preisen für Lebensmittel, Wohnen und Energie können viele jeden Euro gut gebrauchen. Machen Sie daher die ArbeitnehmerInnenveranlagung, es zahlt sich aus", sagt AK Präsident Rudi Kaske. Auf www.holdirdeingeldzurueck.at gibt es Infos, Broschüren zum Download und einen Youtube-Film, der zeigt, für wen es sich besonders lohnt. Zudem betont der AK Präsident die Wichtigkeit einer Steuerreform:
"Arbeit ist im Gegensatz zu Vermögen in Österreich hoch besteuert. Wir fordern daher die Regierung auf, rasch eine Entlastung der ArbeitnehmerInnen umzusetzen."

Für manche zahlt sich die ArbeitnehmerInnenveranlagung besonders aus:
Die Lohnsteuer wird monatlich so berechnet, als ob ArbeitnehmerInnen das ganze Jahr über gleich viel verdient hätten. Viele haben aber erst während des Jahres zu arbeiten begonnen oder den Job gewechselt. Ihr Einkommen war deshalb unterschiedlich hoch und ihnen wurde zu viel Steuer abgezogen. Für BerufsanfängerInnen, Lehrlinge oder WiedereinsteigerInnen zahlt es sich deshalb besonders aus, die ArbeitnehmerInnenveranlagung zu machen.

Zusätzlich können Sonderausgaben, Werbungskosten oder außergewöhnliche Belastungen bei der Steuer geltend gemacht werden:
+ Zu den Sonderausgaben zählen Kosten für die Sanierung von Wohnungen oder für die Errichtung neuen Wohnraums, Zahlungen für freiwillige zusätzliche Kranken-, Unfall- oder Pensionsversicherungen. Auch ein Kirchenbeitrag sowie Spenden an mildtätige Organisationen können bei der ArbeitnehmerInnenveranlagung geltend gemacht werden.

+ Unter Werbungskosten versteht man Kosten, die durch die Berufsausübung entstehen. Das sind Kosten für Aus- und Weiterbildungen, für Umschulungen, Sprachkurse, Fachliteratur oder Arbeitsmittel wie zum Beispiel ein Computer - sofern sie nachweislich berufsbedingt notwendig sind und nicht vom Arbeitgeber bezahlt wurden. Auch das Pendlerpauschale und der Gewerkschaftsbeitrag können bei der ArbeitnehmerInnenveranlagung geltend gemacht werden.

+ Außergewöhnliche Belastungen haben zum Beispiel Eltern. Sie können Kinderfreibeträge, Kinderbetreuungskosten oder auch Alimente für Kinder, die nicht im selben Haushalt leben, absetzen. Dazu zählen auch Kosten, die durch Krankheit, eine Kur, ein Pflegeheim oder aufgrund einer Behinderung entstehen.

Keine Steuer bezahlt? Die ArbeitnehmerInnenveranlagung lohnt sich trotzdem:
Wer so wenig verdient hat, dass er gar keine Steuern zahlen muss, für den gibt es die sogenannte Negativsteuer - bis zu 110 Euro Gutschrift vom Finanzamt. Hat man auch Anspruch auf den Pendlerzuschlag, kann sich der Betrag auf bis zu 400 Euro erhöhen. Eine spezielle Form der Negativsteuer gibt es für AlleinverdienerInnen und für AlleinerzieherInnen, die wenig verdienen: Wenn sie den Alleinverdiener- bzw. Alleinerzieherabsetzbetrag nicht voll ausnützen können, weil ihre Jahressteuer niedriger ist als der Absetzbetrag, erhalten sie diesen vom Finanzamt ausbezahlt.

Alle Infos auf www.holdirdeingeldzurueck.at

Rückfragen & Kontakt:

AK Wien Kommunikation
Michaela Lexa-Frank
Tel.: Tel.: (+43) 50165-2141, mobil: (+43)664 8454166
michaela.lexa@akwien.at
http://wien.arbeiterkammer.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | AKW0001