• 04.02.2015, 14:58:22
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FSG-Wessely weist Wahlbetrug bei Wiener Linien aufs Schärfste zurück

Betriebsrat berät über Berufung

Utl.: Betriebsrat berät über Berufung =

Wien (OTS/FSG) - "Die Vorwürfe der Freiheitlichen Arbeitnehmer sind
schlichtweg an den Haaren herbeigezogen", fordert Kurt Wessely,
FSG-Betriebsratsvorsitzender der Wiener Linien, Bernhard Rösch auf,
bei den Fakten zu bleiben. Zwei Stimmen wurden von ungültig zu gültig
erklärt, das hat nichts an der Mandatsaufteilung geändert. Sowohl die
FSG als auch die Freiheitlichen bekamen je eine Stimme dazu.

"Zum Thema Wahlvorstand möchte ich festhalten, dass es sich dabei um
kein von der SPÖ bzw. FSG besetztes Gremium handelt. Der Wahlvorstand
wird von der Betriebsversammlung gewählt", so Wessely. Auch die
Freiheitlichen hätten einen Vorschlag für den Wahlvorstand abgeben
können, doch diese Möglichkeit wurde von ihnen noch nie wahrgenommen.

"KollegInnen Betrug vorzuwerfen, die sich freiwillig dazu bereit
erklären, bei der Wahl mitzuhelfen, ist ungeheuerlich. Unsere
MitarbeiterInnen werden durch diese unqualifizierten Aussagen des
Herrn Rösch in Misskredit gebracht", so Michael Bauer, Vorsitzender
des Zentralbetriebsrats, und ergänzt: "Bei einem Urteil, das keine
Mandatsverschiebung zur Folge hatte, von Wahlbetrug zu sprechen, ist
an den Haaren herbeigezogen."

Bei einer Betriebsratssitzung nächste Woche wird über das
Gerichtsurteil und eine eventuelle Berufung beraten.

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