Christian Ragger: Region Villach droht Asylantenhochburg zu werden

Verkauf der Schule Oberwollanig öffnet Türe für ein großes Asylzentrum

Klagenfurt (OTS) - "Die Kärntner Landesimmobiliengesellschaft (LIG) wird in diesen Tagen die ehemalige Tourismusschule in Oberwollanig in Villach zum Verkauf ausschreiben. Es ist davon auszugehen, dass jeder Investor, ob privat oder öffentlich, das Gebäude als Asylzentrum nutzen wird. Damit wird Villach mittelfristig zu einer Hochburg für Asylanten, wobei die örtliche Konzentration von Flüchtlingen massiv verstärkt wird, weil in Villachs italienischer Nachbarstadt Tarvis ebenfalls ein Aufnahmezentrum vorgesehen ist. Die Region wird damit mittelfristig an die 2.000 Asylwerber beherbergen und zu einem zweiten Traiskirchen", warnt der Obmann der Kärntner Freiheitlichen LR Mag. Christian Ragger.

Das alles werde vor der Gemeinderatswahl am 1. März noch geheim gehalten. "Die SPÖ Kärnten will die Chancen der SPÖ Villach nicht gefährden, aber dann kommt dieses Szenario auf die Villacher zu", teilt Ragger mit. LH Dr. Peter Kaiser und LHStv. Dr. Gabriele Schaunig-Kandut haben den Verkauf von Oberwollanig bereits angeordnet. Wenn ein Investor zugreift, mache das Land mit diesem nach der bekannten Art - ohne Information der Bevölkerung - einen Vertrag für die Unterbringung von Asylwerbern. Denn eine verpflichtende Einbeziehung der Bevölkerung lehne die SPÖ beharrlich ab.

Der "Ausbau der Region Villach-Tarvis zu einer Flüchtlingshochburg könne nur verhindert werden, wenn zumindest in Bezug auf Oberwollanig eine Nutzung als Asylantenzentrum in der Ausschreibung von Vornherein ausgeschlossen wird", betont Ragger abschließend.

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