Kärnten Card - Landesrat Gerhard Köfer: "Erfolgsprojekt darf nicht zu Grabe getragen werden!"

Angebot muss in ein touristisches Gesamtvorhaben des Landes miteinbezogen werden

Klagenfurt (OTS) - "Tourismusreferent Christian Benger und sein Erfüllungsgehilfe Christian Kresse wollen mit der Kärnten Card eines der letzten touristischen Vorzeigeprojekte des Landes bei lebendigem Leib begraben!" Diese deutlichen Worte findet Landesrat Gerhard Köfer in Bezug auf die "Entziehung" des Kärnten-Schriftzuges für die Kärnten Card durch die Kärnten Werbung und den damit verbundenen Rechtsstreit. "Die Kärnten Card ist das erfolgreichste Tourismusprojekt, das Kärnten aufweisen kann. Trotz der stetig sinkenden Tourismuszahlen - auf die LR Benger und die Kärnten Werbung bis heute keine Antwort gefunden haben - befindet sich die Kärnten Card nach wie vor deutlich im Aufwind", erklärt Köfer weiter. Der Umsatz der Karte konnte laut Köfer vom Jahr 1996 bis heute kontinuierlich gesteigert werden.

Anstatt sich Gedanken um die Beseitigung der Kärnten Card zu machen, soll, wie Köfer ausführt, das Angebot in ein touristisches Gesamtvorhaben des Landes miteinbezogen werden: "Unsere Fraktion hat dazu bereits im Vorjahr einen entsprechenden Antrag eingebracht, der bis heute im zuständigen Ausschuss nicht behandelt wurde." Köfer verlangt, dass die Kärnten Card als erfolgreiches Tourismusprojekt von der ÖVP, der Kärnten Werbung und der Wirtschaftskammer endlich außer Streit gestellt wird: "Was erfolgreich ist, darf nicht kaputt gemacht werden! Die Vertreter der drei erwähnten Organisationen wären gut beraten, sich um die weniger gut laufenden Tourismusprojekte zu kümmern und ihren Energieeinsatz dort hin zu lenken. Der negativen Tourismusbilanz Bengers und der Kärnten Werbung würde das gut tun."

Klare Ablehnung äußert Köfer gegenüber dem Plan Regionskarten einzuführen: "Das führt unweigerlich dazu, dass es zu einem Rückschritt in Richtung eines touristischen Kirchturmdenkens kommt. Davon sollten wir uns eigentlich alle gemeinschaftlich verabschieden."

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