FPÖ-Leyroutz zu Kärntner Polizeiposten-Kahlschlag: "Kritisieren ist zu wenig - Taten sind gefordert!"

"SPÖ hatte Kahlschlag bei Polizeidienststellen mit zu verantworten!" - FPÖ bringt Dringlichkeitsantrag ein!

Klagenfurt (OTS) - Über die heute im Zuge einer Pressekonferenz präsentierte SPÖ-Analyse der Polizeipostenschließungen in Kärnten zeigt sich der Klubobmann der Freiheitlichen in Kärnten, Christian Leyroutz, wenig beeindruckt. "Jeder wusste, dass die Schließung von 22 Polizeiposten zu Lasten der Sicherheit in Kärnten gehen würde und wir haben vehement auf Landes- und Bundesebene davor gewarnt. Vielmehr war es die Kärntner SPÖ, die in dieser Frage ein Doppelspiel vollführte", so Leyroutz.

Während die SPÖ in Kärnten gegen die Schließungswelle protestierte, stimmten die Kärntner SPÖ-Nationalratsabgeordneten im Wiener Parlament für die Schließung und wie der damalige Kärntner ÖVP-Obmann Gabriel Obernosterer der Tageszeitung "Kurier" verriet, sei Kärntens SPÖ-Obmann LH Peter Kaiser von Anfang an, also bevor die Öffentlichkeit davon erfahren hatte, über die Schließungspläne informiert gewesen. So erklärte Obernosterer wörtlich und brachte es auf den Punkt: "Was Peter Kaiser hier macht, ist genau jene Politik alten Stils, die wir überwinden wollten. Kaiser spielt falsch. Es wird Wirbel veranstaltet und die Leute werden angelogen".

Wenn die SPÖ es mit ihrer Forderung nach mehr Polizeidienstposten wirklich ernst meinen würde, müsste sie endlich aktiv werden. "Das heißt LH Kaiser sollte ehest das Gespräch mit der Innenministerin suchen und die roten Kärntner Nationalratsabgeordneten müssten einen entsprechenden Antrag im Wiener Parlament einbringen", so Leyroutz. Da dies jedoch nicht zu erwarten ist, werden wir Freiheitliche entsprechende Initiativen setzen, kündigt Leyroutz an. Leyroutz: "Die erste Initiative werden wir bei der kommenden Landtagssitzung mittels Dringlichkeitsantrag setzen". (Schluss)

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