- 03.02.2015, 12:53:09
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AMS und Land Vorarlberg schnüren gemeinsames Arbeitsmarktpaket
LH Wallner, LSth. Rüdisser und AMS-Landeschef Strini unterzeichneten Vereinbarung über 24 Millionen Euro für Beschäftigungsprojekte
Utl.: LH Wallner, LSth. Rüdisser und AMS-Landeschef Strini
unterzeichneten Vereinbarung über 24 Millionen Euro für
Beschäftigungsprojekte =
Bregenz (OTS/VLK) - Das Land Vorarlberg und das AMS setzen ihre
engagierte Zusammenarbeit zur Stabilisierung des Arbeitsmarktes
weiter fort. Landeshauptmann Markus Wallner, Landesstatthalter
Karlheinz Rüdisser und AMS-Geschäftsführer Anton Strini
unterzeichneten im Pressefoyer am Dienstag, 3. Februar 2015, eine
Vereinbarung über ein gemeinsam finanziertes Maßnahmenpaket mit einem
Volumen von 24 Millionen Euro. Zusammen mit weiteren ausschließlich
vom AMS oder vom Land finanzierten Projekten steht eine Summe von
49,2 Millionen Euro (41,7 Millionen vom AMS und 7,5 Millionen vom
Land) zur Verfügung.
Derzeit haben in Vorarlberg mehr Menschen als je zuvor Arbeit
(Stand Dezember 2014: 157.500 unselbständig Beschäftigte). Das AMS
rechnet für 2015 mit einer weiteren Zunahme der Aktivbeschäftigung um
1,7 Prozent, das wären rund 2.600 zusätzliche Dienstverhältnisse. In
Anbetracht des zu erwartenden Anstiegs des Arbeitskräfteangebots -
insbesondere durch weiteren Zuzug aus den neuen EU-Ländern - sei aber
davon auszugehen, dass die Beschäftigungszunahme nicht ausreichen
wird, um die Arbeitslosigkeit zu senken. Mit Jahresende 2014 beträgt
die Arbeitslosenrate in Vorarlberg 6,3 Prozent und es muss damit
gerechnet werden, dass sie im laufenden Jahr nochmals spürbar
ansteigen wird.
Das von AMS und Land Vorarlberg vereinbarte Maßnahmenbündel
gliedert sich in vier Schwerpunkte. Einer davon bleibt die
Jugendbeschäftigung, weil es gerade für Jugendliche wichtig ist,
stets eine Perspektive vor Augen zu haben. Es gelte die im
internationalen Vergleich sehr positive Situation Vorarlbergs - die
Jugendarbeitslosigkeit ist so niedrig wie fast nirgends in Europa -
zu wahren, so Landeshauptmann Wallner. Besonderes Augenmerk gilt auch
der Verstärkung von Qualifizierungsanstrengungen für
Geringqualifizierte sowie der Förderung der Integration
arbeitsmarktferner Personen. Außerdem soll vor allem auch älteren
Arbeitslosen zusätzliche Unterstützung geboten werden, weil es für
ältere Menschen besonders schwer ist, nach einer Unterbrechung am
Arbeitsmarkt wieder Tritt zu fassen.
Im Rahmen dieser genannten Schwerpunkte stehen knapp 24 Millionen
Euro für knapp 6.000 Betroffene zur Verfügung.
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