- 02.02.2015, 09:00:34
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GRAS: Rassistisches Gedankengut von PEGIDA darf keinen Platz in der Gesellschaft haben
Sprecher von PEGIDA in Österreich schreibt für rechte Hetzblätter
Utl.: Sprecher von PEGIDA in Österreich schreibt für rechte
Hetzblätter =
Wien (OTS) - Der österreichische Ableger der PEGIDA-Bewegung plant
heute (Montag) Abend seinen ersten öffentlichen "Spaziergang" in
Wien. "Daher rufen die Grünen und Alternativen StudentInnen (GRAS)
auf, PEGIDA zu zeigen, dass für ihr fremdenfeindliches Gedankengut
kein Platz in der Gesellschaft ist", so GRAS-Aktivistin Antonia Fa.
PEGIDA ist ein Zusammenschluss von Rassist_innen, welche ihre rechte
Ideologie unter dem Deckmantel einer liberalen Bewegung zu
propagieren versuchen. "Der bürgerliche Anstrich von PEGIDA ist nur
Fassade, die Erfahrungen in Deutschland haben gezeigt, dass hinter
PEGIDA ein klar fremdenfeindliches, stark rechts orientiertes
Weltbild steht. In Österreich ist das nicht anders", sagt Antonia Fa.
Auch in Österreich ist mittlerweile der Sprecher der Bewegung
bekannt: Georg Immanuel Nagel. Der "freie Publizist" schrieb bereits
für die "Blaue Narzisse", den "Eckard" und die vom FPÖ-Funktionär
Andreas Mölzer herausgegebene "Zur Zeit". Alle drei Medien lassen
sich dem rechts-konservativen bis rechtsextremen Spektrum zuordnen.
In Nagels Texten geht es um Phänomene wie den "Geburten-Dschihad" und
die "gezielte Absicht, durch Ethnomorphose europäische Völker und
Identitäten an sich zu vernichten". "Angesichts dieser völkisch
geprägten Äußerungen und - natürlich zufälligen - Verbindungen wird
offensichtlich, dass die PEGIDA-Bewegung eine
rassistisch-menschenverachtende Ideologie vertritt", so Antonia Fa.
Die Grünen und Alternativen StudentInnen rufen daher auf, sich an den
Protesten gegen PEGIDA zu beteiligen.
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