- 30.01.2015, 12:02:21
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Politik für Studierende statt ideologische Grabenkämpfe
Bundes-ÖH hat jegliche Nähe zu den Studierenden verloren. Der Akademikerball und dessen Gegendemonstrationen sind Sinnbilder einer verfehlten ÖH-Politik.
Utl.: Bundes-ÖH hat jegliche Nähe zu den Studierenden verloren. Der
Akademikerball und dessen Gegendemonstrationen sind Sinnbilder
einer verfehlten ÖH-Politik. =
Wien (OTS) - Beim heutigen Akademikerball und dessen
Gegendemonstrationen wird klar, wie sehr sich die Politik der
Bundes-ÖH von den Studierenden entfernt hat. Während sich die
Bundes-ÖH mit ideologischen Grabenkämpfen beschäftigt, gibt es ein
dringendes Reformbedürfnis in der österreichischen Hochschulpolitik
und eine Notwendigkeit nach einer echten Studierendenvertretung. "Die
Situation an den Hochschulen ist alles andere als optimal. Es muss
genügend Plätze in den Lehrveranstaltungen geben, das
Betreuungsverhältnis und die Bedingungen rund ums Studium müssen
verbessert werden. So muss für die Studierenden Wohnen und
uneingeschränkte Mobilität leistbar sein", äußert sich AG-
Bundesobmann Markus Habernig zur verfehlten Politik der Bundes-ÖH.
"Wir finden es daher bedenklich, dass gewisse ÖHs für diesen
ideologischen Kampf zweier Gruppen ÖH-Gelder verwenden, anstatt sich
für die dringende Verbesserung im Hochschulwesen einzusetzen."
Die derzeitige ÖH-Exekutive hat die Bedürfnisse und Probleme der
Studierenden konsequent ignoriert. "Mit der jetzigen ÖH-Politik, die
sich nur mit ideologischer Indoktrination beschäftigt, kann es nicht
weitergehen. Es muss sich daher in der ÖH-Politik etwas ändern", so
Habernig. "Als AktionsGemeinschaft stellen wir die
Studierendenpolitik über Gesellschaftspolitik. Wir wollen die
Studierenden wieder in den Mittelpunkt rücken!"
Bei den heutigen Veranstaltungen, in deren Rahmen ideologische
Gruppen unter dem Vorwand der Studierendenpolitik ihre
Feindseligkeiten ausleben, wird klar, dass dies nichts mit den realen
Gegebenheiten der Studierenden in Österreich zu tun hat. "Heute
können wir leider wieder sehen, was aus der Politik der Bundes-ÖH
geworden ist. Deshalb braucht es endlich Veränderung. Deshalb braucht
es eine Rückbesinnung zu einer echten Studierendenvertretung - von
Studierenden für Studierende", betont Habernig abschließend.
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