- 30.01.2015, 11:18:04
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FP-Gudenus: Statt Verschärfung Aufhebung der Sanktionen gegen Russland
Europäische Staaten sollten eine Achse der Vernunft bilden
Utl.: Europäische Staaten sollten eine Achse der Vernunft bilden =
Wien (OTS/fpd) - Die europäischen Staaten und die EU dürfen den
US-amerikanischen Forderungen nach neuerlichen Sanktionen keinesfalls
nachgeben, ist der freiheitliche Klubobmann im Wiener Rathaus und
stellvertretende Bundesparteiobmann der FPÖ, Mag. Johann Gudenus
überzeugt. Die Verlängerung der bisherigen Sanktionen sei für viele
europäische Staaten problematisch. Allein in Wien spüre man einen
deutlichen Einbruch im Handel durch das Ausbleiben russischer
Touristen und in den Schigebieten fehlen die russischen Gäste, die
jahrelang für ein Nächtigungsplus gesorgt haben. "Wir haben seit
Beginn der Sanktionen davor gewarnt, dass sie nicht nur Russland
sondern auch den europäischen Marktwirtschaften schaden werden. Warum
man nicht längst einlenkt, ist nicht zu verstehen", kritisiert
Gudenus.
Die Eurokraten müssen sich endlich vom Gängelband der USA lösen und
eine vernünftige Wirtschaftspolitik betreiben, die nicht zum Schaden
der EU-Mitgliedsstaaten ist und lediglich dem Machterhalt der USA in
Europa dient. Österreich, Tschechien, die Slowakei, Ungarn, Italien
und Griechenland zeigen sich bereits offen sanktionskritisch. Während
sich hier offenbar eine "Koalition der Vernunft" bildet, fordern
Polen und Litauen mit deutscher Rückendeckung immer noch eine
Verschärfung. "Die Regierungschefs dieser Länder sollten sich der
Achse der Vernunft anschließen und nicht in transatlantischer
Hörigkeit untergehen, die ihnen definitiv mehr schaden als nutzen
wird", fordert Gudenus, der die Botschaft auch nach Brüssel richtet.
(Schluss)
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