- 30.01.2015, 11:13:49
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FP-Eisenstein: Wiener Wohnen muss realistische Zahlen bekannt geben!
Renovierungsarbeiten müssen vermehrt von Nachmietern übernommen werden dürfen
Utl.: Renovierungsarbeiten müssen vermehrt von Nachmietern
übernommen werden dürfen =
Wien (OTS/fpd) - Als mangelhaft, unrealistisch und unglaubhaft
bezeichnet der Wohnbausprecher der Wiener Freiheitlichen, Gemeinderat
Dr. Herbert Eisenstein die von Wiener Wohnen in den Quartalsberichten
vorgelegten Zahlen zu Vormerkungen und Leerstand bei
Gemeindewohnungen. "Angeblich haben knapp über 16.000 Personen eine
Vormerkung auf eine Gemeindewohnung, davon über 8000 Jung-Wiener.
Diese Angaben können so nicht stimmen, denn dies würde bedeuten, dass
innerhalb eines Jahres 16.000 Personen mit Wohnungen versorgt oder
aber aus der Vormerkung entlassen worden wären. Ich fordere Wiener
Wohnen daher auf, realistische Zahlen zu nennen und die Entwicklung
dieser Zahlen auch ausreichend zu dokumentieren", so Eisenstein.
"Ein Punkt, der sich nachteilig auf Wohnungssuchende auswirkt, sind
die häufig sehr langen Zeiten, die Wiener Wohnen braucht, um leer
stehende Gemeindewohnungen für eine Neuvergabe zu renovieren bzw. zu
adaptieren", weiß Eisenstein und führt in diesem Zusammenhang aus:
"Es ist zu überlegen, ob nicht ein Teil der Renovierungsarbeiten von
Nachmietern übernommen werden könnte, und zwar wesentlich häufiger,
als dies aktuell zugelassen wird. Wenn Wohnungssuchende, die auf die
Zuweisung einer Gemeindewohnung angewiesen sind, dadurch früher eine
Zuweisung bekommen, sind sicherlich viele mit der selbständigen
Durchführung von Arbeiten wie etwa Ausmalen einverstanden." Gleiches
gelte für die Übernahme einzelner Teile der bestehenden
Wohnungseinrichtungen, wie Küchen, was Wiener Wohnen mit dem
jeweiligen Nachmieter durchaus absprechen könnte und wobei die
Vormieter nicht gezwungen wären, brauchbare Einrichtungsgegenstände
wieder zu entfernen, schließt Eisenstein. (Schluss) hn
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