- 30.01.2015, 09:17:37
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Schulpartnerforum: Heinisch-Hosek und Schulpartner wollen an einem Strang ziehen
Gemeinsam für politische Bildung und mehr Unterstützungspersonal
Utl.: Gemeinsam für politische Bildung und mehr
Unterstützungspersonal =
Wien (OTS/BMBF) - Bildungsministerin Heinisch-Hosek lud gestern die
Vertreterinnen und Vertreter der Schulpartner zum ersten Treffen im
neuen Jahr. "Mir ist ein wertschätzender und konstruktiver Dialog mit
allen Beteiligten ein großes Anliegen", so die Ministerin, die sich
für 2015 auf eine gute Zusammenarbeit freut und aktuelle Themen
gemeinsam in Angriff nehmen möchte. Beim heutigen Treffen standen
neben dem gestern im Unterrichtsausschuss beschlossenen Paket
"Ganztägige Schulformen" und der neuen Reifeprüfung vor allem die
aktuellen Maßnahmen zur De-Radikalisierung im Mittelpunkt.****
Heinisch-Hosek präsentierte die Vorhaben des Ministeriums im Kampf
gegen Extremismus, wie etwa 300 Gratisworkshops im Bereich
De-Radikalisierung für die Schulen, Präventionsbeamte in der
LehrerInnenausbildung und Schwerpunkte bei Fortbildungsangeboten an
den Pädagogischen Hochschulen. "Es freut mich, dass diese Maßnahmen
auch von den Schulpartnern sehr positiv aufgenommen wurden", so die
Ministerin, zeigte aber auch Verständnis für den Wunsch nach mehr: Es
braucht mehr politische Bildung und mehr Unterstützungspersonal an
Schulen, wie etwa SchulsozialarbeiterInnen und SchulpsychologInnen -
Für die Zukunft der Jugendlichen muss es mehr Geld geben, sind sich
Schulpartner und Ministerin einig.
Auch zum Thema Schulautonomie haben sich Ministerin und
VertreterInnen von Eltern, SchülerInnen und LehrerInnen ausgetauscht.
"Im Rahmen der Bildungsreformkommission werden wir uns ansehen, in
welchen Bereichen der Schulautonomie Anpassungen und Verbesserungen
möglich und gut sind und wo auch eine Stärkung sinnvoll ist", so
Heinisch-Hosek. In der derzeitigen Debatte besteht häufig die
Vorstellung, mit Schulautonomie könnten alle Probleme unseres
Bildungssystems gelöst werden. "Ganz so einfach ist das aber nicht.
Mehr Schulautonomie erfordert auch bestimmte Rahmenbedingungen",
erklärt die Ministerin. "Die Erfahrungen und Ideen der Schulpartner
sind dafür eine wertvolle Grundlage." (Schluss)
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