Junge Muslim-Schwestern ganz ohne Bärte

Muslimische Jugend Österreich (MJÖ) weist die Unterstellungen im aktuellen "Profil" scharf zurück

Wien (OTS) - Mit großer Empörung hat die Muslimische Jugend Österreich (MJÖ) den aktuellen "Profil"-Artikel mit dem Titel "Muslim-Schwestern" gelesen und weist die darin enthaltenen Anschuldigungen vehement zurück. Die Reportage beinhaltet zahlreiche haltlose Unterstellungen und Unwahrheiten wie etwa M.M. Hanel als angeblich ersten MJÖ-Vorsitzenden. Ein metaphorischer Schreibstil, wonach etwa das Kopftuch die "Vorstellungen über Weiblichkeit und Erotik" darstellt, zeugt von einer stereotypen Wahrnehmung und stellt sich damit in die Reihe eines Orientalismus-Diskurses der ansonsten nur von bekannten islamfeindlichen Akteuren genutzt wird.

"Wir sind unfassbar schockiert, wie hier in einem derart anerkannten und liberalen Nachrichtenmagazin Polemik gegen unsere Organisation betrieben wird. Die MJÖ ist weder durch eine Stiftung noch durch Auslandsquellen finanziert. Wir arbeiten seit fast 20 Jahren daran, den muslimischen Jugendlichen in unserem Land eine Möglichkeit zu bieten, ihre Religion und ihren österreichischen Heimatbezug zu verbinden. In den vergangenen Jahrzehnten begrüßten wird Bundespräsidenten, Bundeskanzler, Nationalratsabgeordnete und hochrangige Personen aus Wirtschaft, Medien und Kunst bei unseren Veranstaltungen. Innerhalb der letzten zwei Monate standen wir bei vier Pressekonferenzen allen Medienvertreter offen gegenüber", sagt MJÖ-Geschäftsführerin Tugba Seker.

Die Muslimische Jugend Österreich lässt den Artikel juristisch prüfen und wird nicht zögern entsprechende Schritte einzuleiten. Auch eine Beschwerde beim Österreichischen Presserat ist geplant.

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Tugba Seker
Geschäftsführerin, Muslimische Jugend Österreich
Tel.: 0681 81545345

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