Richard Lugner regelt seine Nachfolge neu: "Meine Tochter Jacky will nicht mehr."

Wien (OTS) - Nach außen ist er derzeit vor allem beschäftigt seinen Opernball-Gast Elisabetta Canalis zu promoten, doch hinter den Kulissen verbringt Richard Lugner seine Zeit vor allem damit seine Nachfolge zu regeln. In Ö3-"Frühstück bei mir" erzählte der 82jährige heute erstmals was seine unternehmerische Welt so erschüttert hat:
"Meine Tochter Jacky war in meinem Unternehmen beschäftigt und hätte auch bald einen Teil meines Jobs übernehmen sollen. Sie war aber dann auf Urlaub und ist einfach nicht mehr gekommen- sie hat gesagt sie will nicht mehr. Jetzt arbeitet sie mit ihrem Mann, der Stars vermittelt zusammen."

Diese Reaktion seiner Tochter Jaqueline, die in seine Fußstapfen hätte treten sollen und als zukünftige Chefin der Lugner-City vorgesehen war, hat Lugner sehr enttäuscht und seine Pläne durchkreuzt. Grund ist Jaquelines Konflikt mit Lugners neuer Frau Cathy: "Die beiden vertragen sich nicht. Sie reden nichts miteinander."

Seine 25jährige Frau, mit ihr feiert Richard Lugner bald den ersten Jahrestag ihres Kennenlernen, hat mittlerweile jedenfalls schon eine wichtige Position in seinem Unternehmen inne: "Sie kümmert sich um online und hat den Überblick über die Finanzen, ob ich gerade ein Geld habe oder nicht. Ich habe einen Schuldenberg von 65 Millionen Euro zu tragen und da müssen wir die Rückzahlungsraten leisten. Sie weiß wo wir am Monatsende stehen." Seine Stiftungsurkunden hat der Baumeister vergangene Woche auch neu aufgesetzt, für seine "Lugner Söhne Privatstiftung" ist jetzt, statt bisher Ex-Frau Mausi, neben seinen zwei Söhnen auch seine Frau Cathy neue Begünstigte: "Ich muss mein Unternehmen neu aufstellen mit anderen Persönlichkeiten. Eine Kandidatin für meine Nachfolge ist meine Frau, ein anderer mein Sohn Alexander, der in der Firma tätig ist oder die Kinder meines Sohnes Andreas, wenn sie es wollen. Ich muss jetzt sichergehen, dass es nachher weiterläuft, weil ich möchte nicht, dass das was ich geschaffen habe vor die Hunde geht." Die Mutmaßung mancher, Cathy Schmitz hätte Lugner nur wegen seines Geldes geheiratet, sieht er pragmatisch: "Ich habe eine junge Frau und sie hat einen Mann mit Geld. Wenn beide mit dem, was der andere bietet zufrieden sind ist das ok."

Der 82jährige, der sagt noch immer 70 Stunden pro Woche zu arbeitet, hofft trotzdem auf ein langes Leben: "Ich war gerade erst wieder beim Internisten, es ist alles in bester Ordnung." Am Opernball will er noch weiter präsent sein "solange es Spaß macht." Für dieses Jahr plant er neben Elisabetta Canalis noch einen männlichen Stargast zu bringen: "Ich verhandle mit einem jungen männlichen Star, es gibt noch Terminprobleme. Am Montag vor dem Opernball weiß ich dann endgültig ob es eine Zusage gibt."

Rückfragen & Kontakt:

Hitradio Ö3 Öffentlichkeitsarbeit
Petra Kulis-Jesenko
Tel.: 01/36069/19120
petra.kulis@orf.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | HOA0001