GÖD-Finanzgewerkschaft verlangt sofortige Reparatur des Husch-Pfusch-Gesetzes

Verluste in der Lebensverdienstsumme werden nicht akzeptiert

Wien (OTS) - Die Finanzgewerkschaft ist empört über die überfallsartig erfolgte Neuregelung der Gehälter im öffentlichen Dienst. Der auf Druck der GÖD im Parlament beschlossene Abänderungsantrag der Regierungsparteien, der eine befristete Wahlmöglichkeit zum Verbleib im Altsystem eröffnet, ist nur ein erster Schritt in die richtige Richtung. Eine zwangsweise Überleitung durch eine gegen jede sozialpartnerschaftliche Usance aus dem Boden gestampfte Regelung, die Verluste in der Lebensverdienstsumme nach sich zieht, wird seitens der Finanzgewerkschaft keinesfalls akzeptiert.

Dazu der Vorsitzende der Finanzgewerkschaft Herbert Bayer (FCG): "Die Vorgangsweise der Bundesregierung ist ungeheuerlich, sie hat dieses Gesetz offenbar bewusst ohne parlamentarisches Begutachtungsverfahren und ohne Absicht einer Sozialpartnereinigung durchgepeitscht. Zur Durchsetzung unserer Forderungen sind wir zu allen notwendigen gewerkschaftlichen Maßnahmen bereit und dafür gerüstet." Vors-Stv Hermine Müller (FSG) ergänzt: "Wir verlangen die sofortige Aufnahme von Verhandlungen".

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Herbert Bayer
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