• 21.01.2015, 20:13:43
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Stronach/Dietrich: Hormonähnliche Stoffe als neue Bedrohung für die Konsumenten

Das Konsumentenwohl steht an oberster Stelle

Utl.: Das Konsumentenwohl steht an oberster Stelle =

Wien (OTS) - "In einer globalen Welt hat der Konsument keine Chance
mehr, anhand der Verpackung eines Produkts zu erkennen, woher es
kommt und was es enthält. Bei den Inhaltsstoffen findet sich eine
ganze Reihe von E-Stoffen, von denen ich sicher bin, dass noch kein
Abgeordneter hier im Hohen Haus sich die Mühe gemacht hat,
nachzusehen, was sie bedeuten", sagte die geschäftsführende
Klubobfrau und Konsumentenschutzsprecherin des Team Stronach,
Waltraud Dietrich, in ihrem Debattenbeitrag zur Notwendigkeit einer
verbesserten Kommunikation zu lebensmittel- und
verbrauchsgüterbedingten Risiken. Sie forderte "eine unabhängige
Kontrollstelle, die die Qualität der Produkte permanent überprüft und
den Konsumenten somit Sicherheit gibt."

Die Gefahrenpotentiale der diversen Inhaltsstoffe hätten sich in den
letzten Jahrzehnten verändert: Stoffe wie DDT, die früher als
unbedenklich angesehen wurden, gelten heute als schädlich. "So weiß
man heute, dass Plastik, das jahrzehntelang als harmlos galt,
Weichmacher enthält, die sich negativ auf die Gesundheit auswirken",
berichtete Dietrich.

Als "die globale Bedrohung 2012", vor der auch die WHO warnt,
bezeichnete Dietrich in diesem Zusammenhang die endokrinen bzw.
hormonähnlichen Zusatzstoffe, die sich vor allem in Kosmetika aber
auch in vielen anderen Produkten des täglichen Gebrauchs finden. "In
jedem 3. Produkt des täglichen Gebrauchs gibt es zumindest eine
dieser hormonähnlichen Substanzen, in jedem 5. Produkt sogar zwei.
Dazu gehören auch Lippenstifte, Cremes und Haarshampoos", machte
Dietrich aufmerksam. Sie verwies auf Studien, die ein Ansteigen von
Unfruchtbarkeit bei Frauen, schlechter Spermienqualität bei Männern
sowie vielen Krebsarten zeigen. Bei Tieren konnte bereits
nachgewiesen werden, dass die hormonähnlichen Subtanzen zu
Verhaltensveränderungen und Unfruchtbarkeit führen.

"Wir brauchen Vorsicht, Kontrolle und breite Information für die
Menschen", verlangte Dietrich, die sich eine offensive
Herangehensweise und mehr Aufklärung zum Schutz der Konsumenten
erwartet.

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