Mozartwoche 2015 im ORF: „matinee“ zu „Davide penitente“-Pferde-Ballett in ORF 2 am 8. Februar

Programmschwerpunkt in Ö1 ab 24. Jänner

Wien (OTS) - Morgen, am 22. Jänner 2015, eröffnet in Salzburg die Mozartwoche 2015, während der - neben Orchester-, Kammer- und Solistenkonzerten - die Kantate "Davide penitente" szenisch aufgeführt wird. Der berühmte französische "Pferde-Choreograph" Bartabas und sein Team der Académie équestre de Versailles zeichnen für die Performance eines Pferde-Balletts in der Felsenreitschule verantwortlich. Der ORF widmet diesem Anlass, neben aktueller Kulturberichterstattung, eine zweiteilige "matinee": Am Sonntag, dem 8. Februar, gibt zunächst die Dokumentation "Die Pferdeakademie von Versailles", um 9.05 Uhr in ORF 2 Einblick in das Wirken der einzigartigen Institution, die 2013 ihr zehnjähriges Bestehen feierte. Danach, um 10.15 Uhr, steht unter dem Arbeitstitel "Aus der Felsenreitschule Salzburg: Davide penitente als Pferdeballett" das Highlight der diesjährigen Mozartwoche im Fokus.

Ö1 setzt zur Mozartwoche einen umfangreichen Programmschwerpunkt ab 24. Jänner: So stehen neben einem Live-"Ö1 Klassik-Treffpunkt" (24. Jänner, 10.05 Uhr) und einer Live-Matinee (1. Februar, 11.03 Uhr) weiters acht Konzertmitschnitte bis 22. Februar auf dem Spielplan des ORF-Kulturradios.

Die Ö1-Sendungen im Überblick:

Den Auftakt des Programmschwerpunks in Ö1 macht der "Ö1 Klassik-Treffpunkt", der am 24. Jänner ab 10.05 Uhr live aus dem Wiener Saal des Mozarteums übertragen wird. Zu Gast bei Otto Brusatti sind Christiane Karg, die im Rahmen der Mozartwoche u. a. die Sopranpartie in "Davide penitente" singen wird, und Matthias Schulz, kaufmännischer und künstlerischer Leiter der Stiftung Mozarteum Salzburg.

Am 27. Jänner ist um 10.05 Uhr in Ö1 die Camerata Salzburg unter der Leitung von Juraj Valcuha - Klavier: Piotr Anderszewski - mit Franz Schuberts Symphonie Nr. 3 D-Dur und Wolfgang Amadeus Mozarts Konzert für Klavier und Orchester G-Dur und der "Linzer" Symphonie zu hören.

Am 30. Jänner sendet Ö1 ab 19.30 Uhr zwei Konzertmitschnitte: Der vor zwei Jahren im Alter von 103 Jahren verstorbene Komponist Elliott Carter ist so etwas wie ein virtueller "Composer in Residence" der Mozartwoche 2015: Pierre-Laurent Aimard, der mit Carter noch persönlich arbeiten durfte, bestreitet dabei sowohl als Pianist als auch als Dirigent gleich zwei der sechs Konzerte mit Werken des amerikanischen Klassikers der Moderne. Die Brücke zu Mozart schlägt in diesem Konzert die Besetzung: Zwei Klavierquintette sind zu hören - eines von Mozart und eines von Carter, dazu Duos der beiden Komponisten, die zum Vergleich einladen. In einem zweiten Konzert stellt die japanische Pianistin Mitsuko Uchida zwei Klaviertrios von Mozart und Schubert zur Diskussion.

Am 1. Februar überträgt Ö1 ab 11.03 Uhr live aus dem Mozarteum Salzburg. Das Chamber Orchestra of Europe, Leitung und Klavier:
Pierre-Laurent Aimard, spielt Elliott Carters "Instances" für Kammerorchester und "Epigrams" für Klavier, Violine und Violoncello und Wolfgang Amadeus Mozarts Konzert für Klavier und Orchester B-Dur sowie dessen "Krönungskonzert".

Die Camerata Salzburg unter der Leitung von Pablo Heras-Casado, Kerstin Avemo (Sopran) und Emmanuel Pahud (Flöte) ist in Ö1 am 3. Februar um 10.05 Uhr mit Franz Schuberts 2. Symphonie, Elliott Carters "Flute Concerto" für Flöte und Ensemble und "What are Years" für Sopran und Kammerensemble sowie Wolfgang Amadeus Mozarts Symphonie Es-Dur zu hören.

Am 7. Februar steht um 19.30 Uhr Franz Schuberts "Alfonso und Estrella" auf dem Ö1-Programm. Es singen Mojca Erdmann, Benjamin Hulett, Toby Spence, Michael Nagy, Alastair Miles, Markus Werba u. a. sowie der Salzburger Bachchor unter dem Dirigat von Antonello Manacorda.

In der Ö1-"Matinee" am 8. Februar ist ab 11.03 Uhr der Mitschnitt eines Konzerts der Wiener Philharmoniker (Dirigent: Andrés Orozco-Estrada), und Gautier Capucon (Violoncello) zu hören. Gespielt werden Franz Schuberts Symphonie Nr. 1 D-Dur und seine "Arpeggione-Sonate" (Bearbeitung für Violoncello und Orchester von Gaspar Cassadó), Wolfgang Amadeus Mozarts Symphonie Es-Dur und die 1. Symphonie von Elliott Carter.

"Unter Preisträgern: Das Sinfonieorchester der Universität Mozarteum" lautet der Titel von "Apropos Musik" am 21. Februar ab 15.05 Uhr. Zu hören ist der Mitschnitt der "Preisträger-Matinee". Die Salzburger Universität Mozarteum hat seit fast einem halben Jahrhundert bei der alljährlich im Jänner stattfindenden Mozartwoche einen "Fuß in der Türe": Dem Sinfonieorchester der Uni gehört traditionell die Matinee der Preisträger. Im Jänner waren dies die Pianistin Luisa Imorde und der Schlagzeuger Richard Putz. Besondere Herausforderung waren dabei die Interpretation von Elliott Carters rhythmischem Schlagabtausch "Two Controversies and a Conversation" und das Geburtstagskonzert für Daniel Barenboim "Dialogues II". Apropos Preisträger: Auch der Dirigent der Matinee ist ein solcher. Ainars Rubikis hat 2011 den Young Conductors Award der Salzburger Festspiele gewonnen.

Den Abschluss der Konzertübertragungen macht am 22. Februar um 11.03 Uhr die Aufnahme von Mozarts Konzert für Klavier und Orchester A-Dur und dem Konzert für Violine und Orchester A-Dur sowie Franz Schuberts 8. Symphonie, interpretiert von Les Musiciens du Louvre Grenoble unter Marc Minkowski, Thibault Noally (Mozarts Violine) und Francesco Corti (Hammerklavier).

Das Programm von Ö1 im Detail ist abrufbar unter http://oe1.ORF.at.

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