FPÖ-Kickl: Militär-Polizei statt Polizei-Militär

Bundesheer hat ausreichend gepanzerte Fahrzeuge für Assistenzleistungen

Wien (OTS) - "In den Beständen der Militärpolizei/Militärstreife befinden sich mehr Fahrzeuge der Type Dingo und Pandur als Mikl-Leitner für die Polizei anschaffen will. Diese Fahrzeuge sind mit allem polizeilich relevanten Gerät inklusive Blaulicht ausgestattet. Eine eigene Beschaffung für die Polizei ist daher reine Geldverschwendung", kritisierte der freiheitliche Generalsekretär NAbg. Herbert Kickl. "Wir brauchen kein Polizei-Militär, wir haben bereits eine Militär-Polizei", so Kickl.

Im Zuge einer Assistenzleistung könne das Heer daher sehr leicht einspringen, zumal die Standorte der gepanzerten Militärpolizei-Fahrzeuge mit Wien, Salzburg und Graz gut verteilt seien, so Kickl. "Den ohnehin bis an die Grenze der Belastbarkeit ausgebluteten Steuerzahler zusätzlich mit unnötigen Beschaffungen weiter auszupressen, ist durch nichts gerechtfertigt", betonte Kickl.

"Durchsichtige Machtspielchen auf dem Rücken der Steuerzahler sind zu unterlassen. Die ÖVP-Strategie, das unter roter Führung stehende Heer auszubluten und die unter schwarzer Führung stehende Polizei mit gleichem Gerät auszurüsten, ist derart durchsichtig, dass es sogar dem SPÖ-Verteidigungsminister auffallen müsste", sagte Kickl, der Minister Klug aufforderte aus seinem Dornröschenschlaf zu erwachen und diesem geplanten Schildbürgerstreich der ÖVP ein Ende zu setzen.

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