Grüne Wien/Maresch: Jahreskarte soll auch im Wiener Umland gelten

Wien vom Autoverkehr entlasten - AK NÖ unterstützt Forderung nach Ausweitung der Kernzone

Wien (OTS) - Der Verkehrssprecher der Grünen Wien, Rüdiger Maresch, bezeichnet eine Ausweitung der Kernzone in das Wiener Umland als "verkehrspolitisch und umweltpolitisch äußerst sinnvolle Maßnahme für die kommenden Jahre". Mit der Erweiterung würde sich für eine große Anzahl von PendlerInnen der Weg in die Arbeit stark verbilligen. Der Anreiz, auf öffentliche Verkehrsmittel umzusteigen, würde massiv gestärkt. Die positiven Folgen wären weniger Stau, weniger Luftverschmutzung, weniger Lärm und mehr Platz.

"Die Vergünstigung der Jahreskarte der Wiener Linien für die Kernzone ist auch eine finanzielle Erfolgsgeschichte: Immer mehr Menschen in Wien kaufen sich eine Jahreskarte. Ein ähnlicher Effekt würde eintreten, wenn die erste Außenzone in die Kernzone einbezogen würde", so Maresch. Ziel muss jetzt sein, die niederösterreichische Landespolitik dazu zu bewegen, Verantwortung zu übernehmen und sich auch finanziell an einem solchen Projekt zu beteiligen. Unterstützung dafür kommt auch vom niederösterreichischen AK Präsidenten Markus Wieser. "Es ist für Niederösterreich höchste Zeit, den Ausbau und die Attraktivierung des öffentlichen Verkehrs zu forcieren", so Maresch. Schließlich würde die Finanzierung für rund 500.000 PendlerInnen nicht einmal 0,1 % des Landesbudgets ausmachen. "Beim Straßenbau/Umfahrungsbau gibt die ÖVP in NÖ zig Millionen Euro aus, ohne mit der Wimper zu zucken. Bei 300.000 PendlerInnen täglich, die von der Ausweitung der Kernzone profitieren würden, wird man plötzlich kleinlich", so Maresch abschließend.

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